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Ostholsteiner Anzeiger

09. Dezember 2016 | 18:28 Uhr

Vorbereitung mit Problemen

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

„Um die Zukunft ist mir nicht bange“, sagt Karlheinz Spindler, der Vereinsvorsitzende der DLRG Malente, nach den Deutschen Meisterschaften der Rettungsschimmer, die in Würzburg (Bayern) ausgetragen wurden. Das junge Männerteam mit Finn Möller, Tobias Behr, Simon Kroll, Friedrich Flüh und Matthias Faber zeigte in der offenen Altersklasse eine solide Leistung und erschwamm sich den 14. Platz in einem Feld von 24 Teams.

Nachdem sich das Team bei den Landesmeisterschaften mit sehr guten Zeiten für die Deutschen Meisterschaften qualifiziert hatte, stellte sich die Frage nach der Finanzierung, denn drei Teammitglieder sind noch Studenten. Obwohl der Verein das Startgeld übernahm, blieben noch viele Kosten offen. Die jungen Männer entwickelten einen Plan und baten bei örtlichen Unternehmen um Unterstützung für ihr Vorhaben. Sie hatten Erfolg, so dass sie in einheitlichen Badehosen und einheitlicher Trainingskleidung auftreten konnten. Außerdem gab es Unterstützung für Fahrt- und Übernachtungskosten. „Wir haben uns bei allen unseren Spendern bedankt, dass sie uns die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften ermöglicht haben“, so Teamsprecher Tobias Behr.

Die Vorbereitung war für das Team nicht einfach. Zwei Schwimmer erkrankten im Sommer schwer, das Training musste mehrere Wochen ausfallen.

Finn Möller von der DLRG Malente war der einzige Schleswig-Holsteiner, der in der offenen Altersklasse im Einzelwettbewerb antrat. Dort machte sich der Trainingsrückstand bemerkbar. Er landete mit 2373,67 Punkten auf dem 27. Platz von 31 Teilnehmern. In den Disziplinen 4x50 Meter Rettungsstaffel mit 1:59,02 Minuten, 4x25 Meter Schleppen einer Puppe mit 1:20,83 Minuten, 4x50 Meter Gurtretterstaffel mit 1:42,69 Minuten und 4x50 Meter Hindernisstaffel mit 1:51,74 Minuten blieben die Malenter Schwimmer in allen Disziplinen um etwa zwei Sekunden hinter ihren Ergebnissen bei den Landesmeisterschaften zurück. In der Puppenstaffel waren die Malenter fünf Sekunden langsamer.

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erstellt am 11.Nov.2016 | 20:06 Uhr

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