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Ostholsteiner Anzeiger

04. Dezember 2016 | 21:31 Uhr

Von Chile bis China: Junge Leute berichten

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Entwicklungsarbeit in allen Teilen der Welt: Der Ostholsteiner Anzeiger setzt seine Serie fort, in der junge Leute regelmäßig aus ihren Projektländern erzählen

„Weltwärts“ heißt ein Programm, das vor acht Jahren das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) aufgelegt hat. Rund 26  000 junge Deutsche haben seither freiwillig ein Jahr lang entwicklungspolitische Arbeit auf allen Kontinenten dieser Erde geleistet. Der Ostholsteiner Anzeiger hat jedes Jahr Teilnehmern dieses oder ähnlicher Auslandsprogramme die Gelegenheit gegeben, über ihre Erfahrungen in häufig weit entfernten Ländern zu berichten – und dafür eine treue Leserschaft gewonnen.

Ob Mexiko, Indien, Togo oder Serbien, rund um den Globus verteilt waren junge Leute aus Ostholstein im Einsatz, und auch in diesen Tagen sind wieder etliche in eine andere Welt aufgebrochen. Vier von ihnen werden den OHA-Lesern die Möglichkeit geben, sie auf ihrem Abenteuer zu begleiten. Die drei jungen Frauen und ein junger Mann sind in den Zielorten angekommen.

Als erstes war Franziska Nagel aus Hutzfeld nach ihrem Abitur am Weber-Gymnasium nach Südafrika aufgebrochen. Die 20-Jährige wird in Harmanus mit geistig und körperlich Behinderten arbeiten. Sie will aber auch Land und Leute kennen lernen und Kapstadt besuchen.

In ein Land, das gerade sehr viele Schlagzeilen macht, ist Katharina Busch gereist: Die 19-jährige aus Eutin, ebenfalls Weber-Schülerin, arbeitet in der kolumbianischen Stadt Cartagena in einem Kindergarten. Ihre Aufgabe ist es, den vier und fünf Jahre alten Kindern spielerisch Englisch beizubringen, darüberhinaus kann sie an einem Umweltprojekt mitwirken, das zweimal pro Woche in den Räumen der Einrichtung stattfindet.

Auf dem selben Kontinent ist Lisa Hoyer (19) aus Malente. Sie hat an der Voß-Schule ihr Abitur gemacht und ist nach Chile geflogen. Sie arbeitet dort in einem christlichen Kindergarten in Curicó, einer Stadt, die schwer durch ein Erdbeben gezeichnet ist.

Komplett wird das Quarttet mit Sascha Sachnieß aus Bosau. Der 19-jährige Voß-Schüler hat sich für ein Jahr in einer ländlichen Region in China entschieden. Sacknieß ist in der Stadt Pu’er in der Provinz Yunnan gelandet, die zu den bedeutenden Teeanbaugebieten im Reich der Mitte zählt. An der Universität von Pu’er wird Sacknieß Englisch unterrichten.

Eröffnet wird die Serie der Berichte „Ostholsteiner in aller Welt“ heute von Franziska Nagel. Der OHA wünscht viel Lesevergnügen.

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erstellt am 06.Okt.2016 | 11:10 Uhr

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