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Ostholsteiner Anzeiger

05. Dezember 2016 | 19:41 Uhr

Verletzung stoppt Jonas Langbehn bei der EM

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Mit großen Hoffnungen auf eine gute Leistung und voller Vorfreude war Stabhochspringer Jonas Langbehn vom Bosauer SV in das Finale bei seinen ersten U18-Europameisterschaften im georgischen Tiflis gestartet. Doch seine Erwartungen zerstoben gleich beim ersten Wettkampfversuch. Bei der Einstiegshöhe von 4,50 Meter zog sich der Schüler eine Muskelverletzung zu und riss die Latte.

Langbehn humpelte von der Matte und begab sich in ärztliche Behandlung, während der Wettbewerb weiter lief. Als die Latte auf einer Höhe von 4,65 Meter lag, hatte Jonas Langbehn noch zwei Versuche, doch die Verletzung behinderte ihn so stark, dass er nicht mehr springen konnte.

Auch Landestrainer Hinrich Brockmann, der das Geschehen zusammen mit Heimtrainer Andreas Köster und Jonas’ Eltern am Bildschirm verfolgte, war bestürzt: „Das ist sehr bitter für Jonas. Die Verletzung passierte zwei Schritte, bevor er abspringen wollte. Er konnte kaum richtig gehen, das war leider das Ende des Wettkampfes, bevor er für Jonas richtig begonnen hatte. Wahrscheinlich wird es ein heftiger Muskelfaserriss sein. Jonas ist natürlich sehr traurig und enttäuscht.“

In den nächsten Tagen soll eine genaue Untersuchung ergeben, wie lange der Bosauer ausfallen wird. Vielleicht kann er am 20. und 21. August an den deutschen U18-Meisterschaften im Zehnkampf in Heidenheim teilnehmen, für die er sich bereits qualifiziert hat.

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erstellt am 17.Jul.2016 | 14:08 Uhr

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