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Ostholsteiner Anzeiger

04. Dezember 2016 | 15:20 Uhr

Verkehrsversuch ja, zu Weihnachten nein

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Stadt: Nach LGS gibt es 220 Parkplätze mehr / WVE denkt über Parkzeiten nach

Die große Sorge des WVE-Vorstandes, während eines Verkehrsversuches in der Altstadt mit Sperrung der Durchfahrt in der Schloßstraße könnte es neben einem Verkehrschaos auch zum „Parkplatz-Harakiri“ kommen, teilt die Verwaltung nicht. Stadtmanagerin Kerstin Stein-Schmidt rechnet vor, welche Verbesserungen in Eutin nach der LGS zu erwarten sind: „220 Parkplätze mehr stehen den Innenstadtbesuchern dann zur Verfügung; der Schlossparkplatz ist wieder geöffnet (80), die zusätzlichen Parkplätze am Güterbahnhof bleiben (70) und auch der Bauhof bietet neue Parkplätze (100). Bei uns gibt es dann nach der LGS 2150 öffentliche und private Stellplätze.“

Ob die Attraktivität der Innenstadt auch wieder durch kostenfreies Parken ab 15 Uhr gesteigert werden könne, versucht die WVE gerade mittels Umfrage bei ihren Mitgliedern herauszufinden. Ergeben die Stellungnahmen, dass es besser wäre, die alte Regelung einzuführen, die erst auf Antrag des WVE-Vorstandes überhaupt zum politischen Thema wurde, soll über einen entsprechenden WVE-Antrag für die entscheidenden Gremien nachgedacht werden.

Dass der Verkehrsversuch – unabhängig von der Parkplatzbewirtschaftung – wichtig ist, ist auch bei der Mehrzahl der Händler unstrittig. Der Zeitpunkt aber werde sehr wohl diskutiert, berichtet Stefan Knorr vom Weingeist aus einer Sitzung der „Händler mit Herz“: „Wir müssen grundsätzlich aufpassen, dass wir den Schwung, den wir durch die LGS bekommen, nicht durch Dauerbaustellen in den nächsten zwei Jahren wieder ausbremsen.“ Die Sorge: Bauarbeiten und Chaos in den traditionell wichtigsten Monaten des Handels, dem Weihnachtsgeschäft, sorgen für noch mehr Umsatzeinbußen und Kunden werden langfristig vergrault. Knorr: „Wir brauchen den Versuch, denn keiner weiß, ob die Entlastung der Innenstadt nicht noch besser wäre für uns, aber die Weihnachtszeit ist dafür ungünstig.“

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erstellt am 02.Jul.2016 | 00:45 Uhr

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