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Ostholsteiner Anzeiger

07. Dezember 2016 | 21:27 Uhr

Uhlenbusch: Jetzt liegt Bauantrag vor

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

In Bosau werden 7,8 Millionen Euro investiert – Heute beginnt die Erschließung

Es ist nach dem Bau der St.-Petri-Kirche vor über 800 Jahren das größte Bauvorhaben in der Geschichte der Gemeinde Bosau: Am Großen Plöner See entsteht das Seniorendorf „Uhlenbusch“. Gestern drückte Initiator und Investor Ulrich Reimann Bosaus Bürgermeister Mario Schmidt den Bauantrag in die Hand. Es geht um eine Investition von 7,8 Millionen Euro.

Am heutigen Sonnabend soll um 16 Uhr bereits symbolisch durch einem Baggerhub mit den Arbeiten der Erschlieung begonnen werden. Gebaut werden 30 Wohneinheiten für rund 50 Senioren – fünf Doppel- und acht Einzel- sowie zwölf Reihenhäuser. Die Finanzzusagen der Sparkasse Holstein und der kfw-Bank liegen vor.

24 der 30 Einheiten sind bereits vergeben - teilweise an Käufer, die als stille Gesellschafter der Uhlenbusch GmbH fungieren oder an Mieter. Sie kommen aus Hamburg, Böblingen, Nordrhein-Westfalen aber auch Ostholstein und Segeberg. „Wir haben eine Warteschleife von 30 Interessierten“, freute sich Reimann, der mit seiner Frau Caroline ebenfalls zu den Eigentümern zählen wird.

Ziel ist es, dass Ende dieses Jahres oder Anfang 2017 die ersten Häuser bezugsfertig sind. Anfang 2018 oder früher soll das Wohngebiet „Uhlenbusch“ komplett fertig sein. Reimann: „Wir bauen in einem Zug.“ Die „Uhlenbusch GmbH“ solle später in eine Stiftung überführt werden, um Verantwortungen abzugeben.

Bürgermeister Mario Schmidt freute sich über den Bauantrag, der jetzt eine Woche in der Gemeindeverwaltung geprüft werde bevor er zur Genehmigung zum Kreis Ostholstein gebracht werde. Der „Uhlenbusch“ sei ein zukunftsweisendes Projekt. Schmidt freue sich auf aktive Menschen, die die Gemeinde Bosau bereichern würden.  

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erstellt am 26.Aug.2016 | 12:58 Uhr

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