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Ostholsteiner Anzeiger

20. Februar 2017 | 02:50 Uhr

Schönwalde in Ostholstein : Überraschendes Geständnis: Vater hat sein Baby zu Tode geschüttelt

vom

Bislang hatte der 30-Jährige jede Schuld von sich gewiesen. Doch ein Gutachten des Gerichtsmediziners brachte ihn zum Umdenken.

Schönwalde/Lübeck | Im Lübecker Prozess um den Tod eines vier Wochen alten Säuglings hat der angeklagte Vater am Mittwoch überraschend ein Geständnis abgelegt. Er sei für das verantwortlich, was mit seinem Sohn geschehen sei, sagte der 30-Jährige vor Gericht. Zuvor hatte ein Gerichtsmediziner ausgesagt, das Kind sei eindeutig an den Folgen eines Schütteltraumas gestorben.

Bislang hatte der Vater stets beteuert, nichts mit dem Tod des Kindes zu tun zu haben. Er habe das schlafende Baby kurz alleingelassen, hatte er ausgesagt. Als er zurückgekommen sei, habe es geschrien und nach Luft geschnappt.  Nach Auffassung der Staatsanwaltschaft soll er dagegen im November 2015 in Schönwalde im Kreis Ostholstein den schreienden Säugling so heftig geschüttelt haben, dass er sechs Tage später in einem Krankenhaus starb. Der 30-Jährige muss sich deshalb seit Mai vor dem Landgericht Lübeck verantworten. Ein Urteil wird noch im Juli erwartet.

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erstellt am 13.Jul.2016 | 15:30 Uhr

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