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Ostholsteiner Anzeiger

11. Dezember 2016 | 05:09 Uhr

TSV Pansdorf kommt nach 1:3 aus dem Tritt

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Der TSV Pansdorf konnte für keine Überraschung sorgen. Gegen den Aufstiegsaspiranten VfB Lübeck verlor der Verbandsligist deutlich mit 1:5 (1:1), obwohl das Team lange Zeit auf Augenhöhe mitspielte. Die Lübecker landeten mit diesem Erfolg den sechsten Sieg in Folge. Das Ergebnis fiel allerdings zu hoch aus. „Wir haben eine starke erste Halbzeit gespielt, doch nach zwei Standardgegentoren im zweiten Durchgang war die Partie entschieden“, berichtete TSV-Trainer Dennis Jaacks.

Die Gastgeber spielten sehr diszipliniert und ließen die Lübecker zunächst nicht zu ihren gewohnten Rhythmus finden. Piet Behrens hatte sogar die Führung auf dem Fuß, VfB-Keeper Eric Schlomm reagierte jedoch glänzend. Nach einem Abspielfehler von Nico Bremser steuerte Sergen Tarim (15.) allein auf Torwart Patrick Raube zu und schoss zur Führung ein. „Das war ein bitterer Rückstand“, ärgerte sich Jaacks. Pansdorf behielt die Ruhe und schaffte kurz vor der Pause den verdienten Ausgleich. Auf Vorarbeit von Fynn Facklamm schob der agile Alexander Briegert (44.) zum Gleichstand ein.

Mit einem Doppelwechsel brachte VfB-Trainer Serkan Rinal zur zweiten Hälfte mehr Schwung in das Lübecker Spiel. Vor allem Cemal Sezer drehte auf. „Sezer hat in der zweiten Halbzeit den Unterschied ausgemacht und war eine Klasse für sich“, meinte Jaacks. Die erste dicke Möglichkeit hatten aber wieder die Pansdorfer. Nach einer Ecke von Behrens und einer Verlängerung von Briegert köpfte Paul Manthe den Ball aus kurzer Entfernung an den Innenpfosten. Kurz darauf wurde nach Meinung von Jaacks ein Foul an Behrens nicht gepfiffen, im Gegenzug fiel die Gäste-Führung. Holger Mess konnte Sezer bei diesem Konterangriff nur mit einem Foul stoppen, den fälligen Elfmeter verwandelte Enes Dagli (51.). Nur wenig später schoss Sezer (58.) einen Freistoß aus 20 Metern in den Giebel – 1:3. Während die Pansdorfer die Köpfe nun hängen ließen, hatten die angriffsfreudigen Lübecker jedoch noch nicht genug. Allessandro Gottschalk (65.) auf Querpass von Sezer und Calvin Damm (76.) per Kopfball nach Flanke von Homan Said schraubten das Ergebnis weiter in die Höhe.

„Bis zum 1:3 haben wir gut mitgespielt, doch danach hatten wir nicht mehr den nötigen Glauben“, fasste Jaacks zusammen. Am Mittwoch steht für Pansdorf das nächste Derby an. Im Halbfinale des Volksbanken-Raiffeisenbanken Kreispokals trifft das Team auf den Schleswig-Holstein-Ligisten Strand 08. „Das ist für uns ein schönes Bonus-Spiel“, freut sich Jaacks auf das Nachbarschaftstreffen gegen den Favoriten aus Timmendorfer Strand. Anstoß ist um 19.30 Uhr.

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erstellt am 09.Okt.2016 | 21:59 Uhr

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