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Ostholsteiner Anzeiger

11. Dezember 2016 | 10:59 Uhr

Treffsicher: Haus- und Friedhofsgarten eröffnet

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

THW-Handballer Rune Dahmke war zu Gast / Im Treffpunkt „Grün“ beraten Experten vor Ort

Für die Eröffnung der Hausgärten haben sie LGS-Verantwortlichen den Kieler THW-Handballer Rune Dahmke (23) geholt, der das grüne Band nicht feierlich durchschnitt, sondern standesgemäß mit dem Handball beim ersten Versuch durchworfen hatte.

„Spitzensport trifft Spitzengärten“ lautete das etwas konstruierte Motto unter dem Mirko Martensen, Präsident des Landesverbandes für Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau die elf verschiedenen Hausgärten vorstellte. Jeder von ihnen kostete zwischen 30  000 und 35  000 Euro. „Auf einer Fläche zwischen 170 und 250 Quadratmeter wurde von den Fachverbänden eine erstklassige Arbeit geleistet“, sagte Martensen. Ob moderner Bauerngarten, ein Wellnessgarten mit Sauna-Hütte und Pool davor oder die etwas andere Interpretation eines Küchengartens – die verschiedenen Bereiche, die Besucher erst neugierig durch die Fensterfassaden erspähen können, spiegeln verschiedene Bedürfnisse von Gartenbesitzern in unterschiedlichen Lebensphasen wider. Dabei geht es nicht um abstrakte Gartenkunst, sondern um realistische Gartensituationen, die in jedem Privatgarten umgesetzt werden können, so der Ansatz. „Ich lebe mitten in der Stadt, habe mit Garten also nicht so viel zu tun. Es ist aber toll zu sehen, was man mit Pflanzen alles machen kann, wie gut Grün tun kann“, sagt Rune Dahmke auf Nachfrage.

Am „Treffpunkt Grün“ gibt es täglich von 10 bis 18 Uhr Beratung, Tipps und Workshops von Experten. Treffpunkt Grün ist ein Pavillon an der direkten Wegeverbindung zwischen den Hausgärten und „Gärten der Erinnerungen“, in denen moderne Grabgestaltung gezeigt wird. Ist mal kein Ansprechpartner frei, helfen Erklär-Schilder vor jedem Garten, das Konzept zu erkennen.

Friedhofsgärtner und Steinmetze präsentieren vor Ort wie individuell und einzigartig eine Grabstätte gestaltet werden kann. Die Themen der Grab- und Erinnerungskultur reichen thematisch von traditionell/modern über Heimathafen, Rosenstadt Eutin bis hin zu typisch norddeutsch.

Für die beiden LGS-Geschäftsführer Bernd Rubelt und Martin Klehs ist der alte Baumbestand vor dem alten Forsthof der ideale Raum für die Gärten der Erinnerungen.

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erstellt am 29.Apr.2016 | 03:37 Uhr

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