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Ostholsteiner Anzeiger

08. Dezember 2016 | 17:12 Uhr

Strand 08 mit „HSV-Kater“

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Schleswig-Holstein-Liga: Timmendorfer verlieren nach 2:2 gegen Bundesligisten 0:3 gegen TSB Flensburg

Drei Tage nach dem spektakulären 2:2(1:1)-Unentschieden vor 3600 Zuschauern gegen den Hamburger SV ist bei den Fußballern von Strand 08 der Alltag wieder eingekehrt. Sie verloren in der Schleswig-Holstein-Liga vor 120 Zuschauern gegen den TSB Flensburg mit 0:3(0:1) Toren.

Die Timmendorfer hatten große Mühe, in das Spiel zu kommen. Der TSB hingegen benötigte keine Anlaufphase, die Gäste schlossen ihren ersten Angriff mit einem Schuss an den linken Pfosten ab (3.). Die Flensburger Führung, die Eslin Kamuhanga erzielte (13.) war durchaus verdient. Dem Timmendorfer Trainer Frank Salomon passte das Spiel seiner Mannschaft überhaupt nicht, er nahm schon nach 25 Minuten zwei Auswechslungen vor, er nahm Eric Owusu und Dustin Thiel aus dem Spiel und brachte dafür Andre Senger und Arnold Suew, um das Angriffsspiel zu beleben. „Danach wurde es ja auch besser“, meinte Salomon nach dem Spiel. Er hatte seinem Kapitän Sascha Woelki eine Denkpause verordnet, der sich wegen seiner Auswechslung im Spiel gegen den HSV im folgenden Training am Freitag beschwert hatte. Für Woelki übernahm Marco Pajonk die Kapitänsbinde.

Auch in der zweiten Halbzeit bewiesen die Gäste ihre Gefährlichkeit, so scheiterte Andre Kossowski aus kurzer Entfernung am Timmendorfer Torwart Przemyslaw Szymura (50.), auf der anderen Seite zeichnete sich TSB-Schlussmann Andre Hagge gegen Arnold Suew (55.), Pajonk (58., 70.) aus. Strand 08 hatte jetzt deutlich mehr Spielanteile. Doch Artur Akopians Schuss von der Strafraumgrenze krachte an die Unterkante der Latte und sprang ins Feld zurück (72.).

Nach einem Eckball gelang Marcel Hansen mit einer Direktabnahme das 2:0 (82.). Strand 08 mühte sich weiter vergeblich, Auch Andre Senger fand in Hagge seinen Meister (88.). Mit dem letzten Angriff machte Marcel Cornils den 3:0-Endstand perfekt (90. +3).

Frank Salomon sprach nach dem Schlusspfiff vom „HSV-Kater“. Er meinte: „Wir haben in der zweiten Halbzeit alle Energiereserven abgerufen, haben auch vier hundertprozentige Chancen gehabt, aber letztlich hat eine starke Flensburger Mannschaft verdient gewonnen.“ TSB-Trainer Jockel Press sagte: „Wir wussten, dass wir auf einen Gegner treffen, der individuell super besetzt ist, der aber noch gar keine Mannschaft sein kann, dafür spielen die zu kurz zusammen. Er lobte vor allem die mannschaftliche Geschlossenheit seines Teams.

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erstellt am 04.Sep.2016 | 21:11 Uhr

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