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Ostholsteiner Anzeiger

02. Dezember 2016 | 23:28 Uhr

Start für volles Touren-Programm weiterhin unklar

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Sie rollen durch Barcelona, London oder Rio – doch in Kiel fährt der rot lackierte Doppeldecker-Bus auch vier Wochen nach dem Start ein Programm mit angezogener Handbremse. Grund ist die immer noch fehlende Genehmigung der Stadt für das Ein- und Aussteige-Prinzip („Hop-on-hop-off“). Linienverkehr und Doppeldecker-Busse sollen sich nicht in die Quere kommen.

Auf Nachfrage können Stadtverwaltung und das Unternehmen City Sightseeing (CSS) vorerst noch keinen konkreten Termin nennen, ab wann die Touren mit beliebigem Ein- und Aussteigen innerhalb von 24 Stunden an mehreren Haltestellen möglich sein sollen.

Der Sightseeing-Bus fährt zurzeit vier Mal täglich ab Schwedenkai (9.35, 11.35, 13.35 und 15.35 Uhr), hält am Nord-Ostsee-Kanal für 15 Minuten an und kehrt anschließend zurück. Eigentlich sollte ab dem 30. Mai ein erweiterter „Umlaufplan“ mit zwei Bussen und sieben Haltestellen (geplant: Hauptbahnhof, Schwedenkai, Ostseekai, Reventloubrücke, Nord-Ostsee-Kanal / Wik sowie Holtenau und Holtenauer Straße) gelten – mit sieben Abfahrten am Tag.

Auf Einladung des Tiefbauamtes gab es einem Stadtsprecher zufolge indes Gespräche zwischen verschiedenen Ämtern, KVG, Autokraft und City Sightseeing (CSS), um Lösungen zu finden. „Trotz der Vielzahl von Anliegen und involvierten Parteien arbeiten alle an konstruktiven Lösungen“, hieß es. Auch CSS gibt sich zuversichtlich, noch im Juni das ganze Angebot mit zwei Bussen anbieten zu können, so Sebastian Klatt von CSS. Zufrieden zeigte er sich mit der Nachfrage, „Zahlen können wir aber noch nicht nennen, wir wollen bis Mitte Juni abwarten“.

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erstellt am 02.Jun.2016 | 17:05 Uhr

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