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Ostholsteiner Anzeiger

04. Dezember 2016 | 00:55 Uhr

Stadtvertretung spricht sich für Spielschiff aus

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Die Stadtvertretung hat sich einstimmig für den Erhalt des zur Landesgartenschau so beliebten Spielschiffes am Schloss ausgesprochen und will Bürgermeister Carsten Behnk mit dem Beschluss für die nun erforderlichen Gespräche mit der unteren Denkmalschutz- und Naturschutzbehörde (UNB) den Rücken stärken. Beide hatten sich in der vergangenen Woche dagegen ausgesprochen. Aus Sicht der Stadtvertreter sei es aber so ein Magnet gewesen, „so ein schöner, lebendiger Ort, dass es wirklich traurig wäre, wenn wir das verlieren“, sagte Margret Möller (FDP) zur Begründung ihres Antrags.

Behnk wolle sich gern für den Verbleib an Ort und stelle einsetzen, sehe aber aufgrund der Schreiben und des Fakts, dass Grund und Boden nicht der Stadt gehöre, wenig Chancen, wenngleich die Wobau signalisiert habe, dass sie bereit wären, das Schiff in Eutin zu lassen. „Das Schiff sei eine nicht vorgesehene Zutat“, zitiert er aus dem Schreiben der Denkmalschutzbehörde und die UNB mahnte an, dass dabei der „geschützte Uferbereich“ betroffen ist und dort kein Bau stehen dürfe. Alle Fraktionen unterstützten den FDP-Antrag. Gabriele Appel (SPD) setzte noch eines auf: „Wir müssen jetzt auch mal frech sein und dürfen keinen Kniefall vor dem Schreiben der Behörden machen.“

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erstellt am 07.Okt.2016 | 00:42 Uhr

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