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Ostholsteiner Anzeiger

05. Dezember 2016 | 21:42 Uhr

Stadtplaner schlägt autofreie Lübsche Koppel vor

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Geht es nach Stadtplaner Stefan Luft, dann dürfen Radfahrer künftig quer über die Kreuzung Plöner Straße / Elisabethstraße fahren. Diese und weitere Ideen des Radwegekonzeptes stellte der Geschäftsführer des Lübecker Büros für Verkehrsgestaltung „Urbanus“ den Mitgliedern des Eutiner Mobilitätsbeirates vor. Funktionieren soll das, indem es eine kurze Rotphase für alle Autos geben soll, in der die Radfahrer über die Kreuzung dürfen. „Die Kreuzung ist klein genug, damit das für Radfahrer funktioniert. Für Fußgänger ist diese Phase aber zu kurz“, erläuterte Luft. Trotzdem konnten die Beiratsmitglieder sich diese Idee nicht ganz vorstellen.

Auch Lufts Plan, die Lübschen Koppel für den Autoverkehr zu sperren und die Gustav-Peters-Schule über die Friedrichstraße zu erschließen, stieß auf Kritik. Denn Vorraussetzung für diesen Plan ist, dass aus der Albert-Mahlstedt-Straße eine Einbahnstraße wird. Nur so wäre es möglich, dass der Linksabbieger in der Elisabethstraße wegfallen und zu einem Fahrradstreifen werden kann. Diese auffällig roten Schutzstreifen für Radfahrer auf der Straße plant Luft in längeren Abschnitten der Plöner sowie der Elisabethstraße. „Diese Lösung ist machbar“, warb Luft. Es müsse aber immer wieder geprüft werden, ob die Vorschläge seiner Firma auch wirklich die Lösungen für bestimmte Stellen seien.

Im baldigen Entwurfsbericht für das Radwegekonzept sollen auch Maßnahmen sein, die vorgezogen werden könnten. Laut Bauamtsleiter Bernd Rubelt geht der Bericht zuerst in den Arbeitskreis Verkehr und wird anschließend im Stadtentwicklungsausschuss besprochen.

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erstellt am 15.Sep.2016 | 00:16 Uhr

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