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Ostholsteiner Anzeiger

03. Dezember 2016 | 16:46 Uhr

Eutin : Stadtfest: Besuch war mager

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Ein Viertel weniger Menschen als vergangenes Jahr. Aber an beiden Tagen war entspanntes Bummeln angesagt.

Zehntausende von Menschen haben am Wochenende den Großflohmarkt und das Stadtfest von Eutin besucht – zusätzlich zu den Gästen der Landesgartenschau. Beim 32. Großflohmarkt am Sonnabend und beim Stadtfest am Sonntag ist zwar eine große Menge an Menschen entspannt und bei weitgehend trockenem Wetter durch die Stadt gebummelt, aber der Andrang war geringer als in den Vorjahren.

„25 Prozent weniger“ schätzt Helge Nickel, dessen Firma Kreativ und Konkret das größte jährlich wiederkehrende Fest in der ostholsteinischen Kreisstadt seit etlichen Jahren organisiert. Für ihn gibt es eine unbestreitbaren Zusammenhang zwischen Besucherschwund und Landesgartenschau, auch beim Bluesfest und der Blues-Challenge habe es spürbare Rückgänge gegeben – und für die Eutiner Festspiele sieht Nickel die gleichen Konsequenzen.

Abseits dieser Betrachtung hatte die reduzierte Besucherzahl einen positiven Effekt: Bummeln war ohne Gedrängel möglich. Den ganzen Sonnabend über und auch gestern war eine entspannte Atmosphäre unter den Besuchern zu spüren. Das registrierten auch Händler, denen eine entspannte Kundschaft auch entgegen kommt.

Es gab bis Redaktionsschluss gestern Abend keine besonderen Vorkommnisse und auch keine Schlägereien. Dazu trug allerdings der Umstand bei, dass es am Sonnabend um 21.15 Uhr einen heftigen Regenguss gab, der die von der Band „Die Scheißkapelle“ beförderte Partystimmung auf dem Markt und die Disco-Szene auf dem Schlossplatz abrupt unterbrach. Einige Hundert Besucher harrten zwar länger aus, aber die Gastronomiestände waren, wie Nickel bedauert, um den umsatzstarken Abend gebracht.

Rettungskräfte hatten trotzdem genug mit alkoholbedingten Ausfällen zu tun: Vier junge Leute hätten wegen übermäßigen Alkoholkonsums medizinisch versorgt werden müssen, sagte Christian Rentzow vom Sanitätsdienst San Plus, darunter ein 14-jähriges Mädchen. „Viele junge Leute haben Mischungen selbst mitgebracht und sich ,die Kante gegeben‘, nach unserer Einschätzung waren das mehr als im vergangenen Jahr“.

Seiten 4 & 5

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erstellt am 22.Aug.2016 | 04:00 Uhr

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