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Ostholsteiner Anzeiger

04. Dezember 2016 | 05:03 Uhr

Spannende Duelle

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Plöner Seglerverein richtete deutsche Meisterschaft im Match Race mit den neun besten Teams aus

Nach einigen Match-Race-Erfahrungen hat Organisator Lars Hückstädt eine deutsche Meisterschaft mit den neun besten Match-Race-Teams Deutschlands nach Plön geholt. Die Match-Race-Abteilung „Heizkörper Sailing Team“ des Plöner Segler-Vereins stellte vier Boote des Typs „Hunter 707“ für die Veranstaltung zur Verfügung.

Das Match Race ist die anspruchvollste Segeldisziplin. Pro Rennen segeln zwei Teams gegeneinander, maximal nehmen acht Teams an einer Regatta teil, die in einem Wechselsystem gegeneinander segeln. Das Team mit den wenigsten Niederlagen gewinnt. Die Schiedsrichter entscheiden Wegerechtsverletzungen sofort und verbindlich auf dem Wasser. Da die Segelyachten mit einer blauen und gelben Flagge versehen sind, kann das Fehlverhalten eines Bootes sofort bestraft werden. Das bestrafte Boot muss im Verlauf der Regatta einen Strafkreis drehen.

Um den Plönern und ihren Gästen diese Regattaform näher zu bringen, wurde das Restaurant „Seeprinz“, direkt am Strandweg als Cateringstation gewählt. Der segelerfahrene Kommentator Carl-Philipp Tensing verstand es, das zum Teil sehr komplizierte Regelwerk den Besuchern verständlich zu erklären. Mit dem Motorschiff „Antje“ wurde den interessierten Gästen kostenfreie Regattabegleitfahrten angeboten. Von dort aus moderierte Klaus Hückstädt humorvoll das Geschehen auf dem Wasser.

Für den erfahrenen Wettfahrtleiter Nicolaus von Buddenbrock und sein Team war der Kampf mit ständig drehenden Windrichtungen verbunden mit häufigem Verlegen der Wendemarken eine anstrengende Regattaserie. Nach den ersten zehn „Flights“ bei Windstärken von 2 bis 3 Beaufort zeigte einer der Favoriten, Carsten Kemmling vom Norddeutschen Regatta Verein Hamburg, seine Klasse. Max Gurgel vom Hamburger Segel Club und Gewinner des August-Match-Race in Plön wurde seiner Favoritenrolle gerecht und erreichte mit Carsten Kemmling das Finale „Best of Five“. Das Finale war spannend wie ein Krimi, Kemmling kassierte zwei „Strafkringel“ und hatte keine Chance, diesen Zeitverlust einzuholen. Die neuen Deutschen Meister sind das Match-Race-Team Hamburg mit Skipper Max Gurgel. Zweiter wurde Carsten Kemmling mit seinem Team, Dritter Mathias Rebholz vom Würtenburgischen Yacht Club. Die PSV-Kapitäne Lars Hückstädt und Jannes Wiedemann ließen ihren Gästen mit dem siebten und achten Rang den Vortritt.

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erstellt am 28.Sep.2016 | 21:48 Uhr

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