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Ostholsteiner Anzeiger

08. Dezember 2016 | 03:03 Uhr

Silber für Jesse Luther

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Junger Reiter aus Wittmoldt reitet beim Preis der Besten mit Clearwater auf Anhieb auf den zweiten Platz

Der Preis der Besten ist eines der wichtigsten Turniere für deutsche Nachwuchsreiter und offizielle Sichtung für die Europameisterschaften. Springreiter Jesse Luther aus Wittmoldt im Kreis Plön hat in seinem ersten Jahr bei den Jungen Reitern mit seinem Holsteiner Schimmel Clearwater die Silbermedaille gewonnen.

Zwei Wertungsprüfungen müssen die Jungen Reiter beim Preis der Besten in Warendorf absolvieren, jeweils S-Springen mit Hindernishöhen um 1,50 Meter. Jesse Luther war mit seinen beiden Top-Pferden, Tibro und Clearwater nach Warendorf gereist, und überzeugte schon in der ersten Wertung mit zwei Nullrunden und den Plätzen sieben und acht.

In der zweiten Wertung, die mit Stechen ausgetragen wurde, wollte es Jesse Luther dann richtig wissen: Mit dem Holsteiner Schimmel Clearwater griff er nach einer Nullrunde im Umlauf im Stechen voll an, entschied sich für kurze Wege und ein schnelles Tempo und nahm der bis dahin führenden Theresa Ripke knapp fünf Sekunden ab. „Clearwater ist gewaltig gesprungen, ihm hat der Stechparcours gelegen“, sagte Jesse Luther nach dem Sieg in der Wertungsprüfung. Im Gesamtklassement für den Preis der Besten bedeutet das für den 19-Jährigen die Silbermedaille hinter Theresa Ripke aus Sollwitt mit Calmado. Auch auf Rang drei rangierte mit Philip Koch aus Tasdorf ein Holsteiner.

Es war ein ausgesprochen anspruchsvoller Kurs, den Parcourschef Peter Schumacher den 38 Jungen Reiterinnen und Reitern in den Weg gestellt hatte. In der zweiten Prüfung auf Drei-Sterne-Niveau gelang erst dem 22. Starter eine fehlerfreie Runde, nur fünf Reiter schafften es ins Stechen. Bundestrainer Markus Merschformann meinte: „Natürlich sind die Anforderungen beim Preis der Besten sehr hoch. Aber zum einen ist er eine Sichtung für die Europameisterschaften und zum anderen können sich Paare nur dann beweisen und zusammen wachsen, wenn wir sie fordern.“

Mit seinem zweiten Pferd, dem Wallach Tibro, kassierte Jesse Luther in der zweiten Wertung einen leichten Fehler und erreichte noch den achten Platz.

Im Sportjahr 2015 gehörte Luther noch zu den Junioren (U18) und wurde mit Tibro unter anderem Deutscher Vizemeister in dieser Altersklasse, in diesem Jahr misst er sich erstmals bei den Jungen Reitern bis einschließlich 21 Jahre. „Dass es im ersten Jahr beim Preis der Besten direkt so gut läuft, habe ich zwar gehofft, aber natürlich nicht erwartet“, sagte er.

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erstellt am 30.Mai.2016 | 21:03 Uhr

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