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Ostholsteiner Anzeiger

26. März 2017 | 00:35 Uhr

„Sich selbst etwas Gutes tun“

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Neues Programm des Osterberg-Institutes / Breit gefächertes Angebot für Menschen, die sich weiterentwickeln wollen

Bewährtes ausbauen und neue Akzente setzen: Nach diesem Prinzip haben Andrea Strämke und Jürgen Meereis ein neues Jahresprorgamm für das Osterberg-Institut in Niederkleveez entwickelt. Rund 180 Seminare, Tagungen und Weiterbildungen werden in drei verschiedenen Programmheften aufgeführt. Auf diesem Weg sollen unterschiedliche Zielgruppen angesprochen werden: Kinder und Familien, Privatpersonen und Menschen aus psychosozialen Einrichtungen sowie Fach- und Führungskräfte aus Unternehmen und anderen Organisationen.

Andrea Strämke, seit diesem Jahr Institutsleiterin, hat erstmals die Angebote für das „Forum Familie“ und für das Programmsegment „Zentrum für Kompetenz und Persönlichkeit“ zusammengestellt. „Ich komme aus der Wohlfahrtspflege und möchte meine Kontakte für die Arbeit hier nutzen“, sagt sie im Gespräch mit dem Ostholsteiner Anzeiger.

„Als Teil einer gemeinnützigen Stiftung haben wir den Auftrag, uns in die Gesellschaft einzubringen und das wollen wir verstärkt tun; zum Beispiel durch noch mehr regionale Vernetzung und auch öffentliche Veranstaltungen wie Vorträge.“

Besonders am Herzen lägen ihr die Arbeit mit traumatisierten Menschen, Organisationsprozesse in Kindertageseinrichtungen und die Paarsynthese. Das sei eine besondere Methode der Paarberatung und -therapie, zu der auch weitere Angebote wie Vorträge geplant seien. „Wir wollen noch mehr mit Veranstaltungen in die Fläche gehen.“

Zum Thema „Trauma“ würden seit Jahren diverse Weiterbildungen angeboten, nächstes Jahr komme durch die Zusammenarbeit mit dem Kinderschutzbund und dem Projekt „Traumapädagogik in Kindertagesstätten und Familienzentren in Schleswig-Holstein“ (TiK-SH) ein regionaler Aspekt hinzu.

Es gibt natürlich noch mehr Neues: „Wussten Sie, dass der Jakobsweg durch die Kreise Plön und Ostholstein geht? Das war mir auch neu, aber wir bieten jetzt eine fünftägige Pilgertour auf dem Jakobsweg hier in der Region an.“ Große persönliche Freude bekundet die 42-Jährige, dass es gelungen sei, die bundesweit renommierte Yoga-Lehrerin Anna Trökes für zwei Seminare zu gewinnen, wobei Faszien-Yoga ohnehin gerade im Trend sei.

Andrea Strämke ist überzeugt, dass ein breit gefächertes Angebot zustande gekommen ist: „Jeder, der an persönlicher Weiterentwicklung interessiert ist, kann bei uns etwas finden kann. Es gibt so viele Möglichkeiten, sich selbst etwas Gutes zu tun.“

Jürgen Meereis ist für das Segment „Akademie für Führung, Personalentwicklung und Coaching“ verantwortlich, das sich vor vor allem an Fach- und Führungskräfte in Unternehmen, Verwaltungen und anderen Organisationen richtet. Eine Spezialität des Hauses sei die Weiterbildung „Train the Trainer“ in Kooperation mit der Kieler Universität: In sieben Modulen würden Berater, Coaches und Bildungsfachleute geschult.

Wachsenden Bedarf schildert Meereis bei sogenannten Inhouse-Maßnahmen: Schulung von Führungspersonal, Teambildung oder die Entwicklung eines konkreten Zieles speziell für einzelne Unternehmen oder Verwaltungen.

Ende des Monats startet der neue Programmreigen. Das Osterberg-Institut arbeitet mit rund 150 Seminarleitern auf Honorarbasis zusammen, angestellt sind in Niederkleveez 13 Personen und zehn geringfügig Beschäftigte. Rund 300 Veranstaltungen organisiert die Einrichtung der Karl-Kübel-Stiftung insgesamt pro Jahr, etwa 4000 Menschen nehmen diese Angebote wahr.

Weitere Informationen und Programmhefte zum Herunterladen im Internet (www.osterberginstitut.de). Die Programme können auch kostenlos telefonisch unter 04523/9929-0 angefordert werden.

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erstellt am 11.Nov.2016 | 12:30 Uhr

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