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Ostholsteiner Anzeiger

31. August 2016 | 00:33 Uhr

Schule am Schiffsthal: 250 Schüler machen ihre Kreuze bei Juniorwahl

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Politisch uninteressiert sind die Schüler der 8. bis 10. Klassen der Schule am Schiffsthal gewiss nicht: Mit 83,6 Prozent (250 Schüler) lag die Wahlbeteiligung bei der Juniorwahl, einer simulierten Bundestagswahl für noch nicht Wahlberechtigte, klar über der Wahlbeteiligung der Bundestagswahl. Mit der Juniorwahl beteiligte sich die Schule am bundesweit größten Schulprojekt für politische Bildung. Und so konnten insgesamt 301 Schüler kurz vor der tatsächlichen Wahl zum Bundestag ihre Stimme abgeben. Das Direktmandat hätte Philipp Murmann (CDU) mit 100 Stimmen vor der SPD-Kandidatin Birgit Malecha-Nissen (59 Stimmen) errungen. Auch bei den Zweitstimmen spiegelte sich dieses Ergebnis wider: Dort hatte die CDU mit 76 Stimmen die Nase vorn, gefolgt von der SPD mit 61 Stimmen. Die Piraten landeten bei Erst- und Zweitstimmenergebnis jeweils auf Rang drei.

„Die Juniorwahl ist eine gute Vorbereitung auf echte Wahlen“, meinte Johanna Stehle. Außerdem fördere die Probewahl das politische Wissen, das auch bei Bewerbungsgesprächen wichtig sei, ergänzte Enya Witte.

Gut eine Woche vor der Juniorwahl befassten sich die Schüler der 8. bis 10. Klassen als Teil eines Projekttages intensiv mit allerlei Aspekten rund um die Wahl. Sieben Lehrer erklärten, wie sich der Bundestag zusammensetzt, die Bedeutung von Erst- und Zweitstimme, die Wahlgrundsätze, und das Wahlsystem sowie den Wahlablauf. Auch die Wahlprogramme der verschiedenen Parteien wurden behandelt.

Damit die Juniorwahl rebungslos über die Bühne geht, gründete sich ein 35-köpfiges Projektteam, das sich aus jeweils fünf Schülern der insgesamt sieben 9. und 10. Klassen zusammensetzte. Vom Projektträger erhielt die Schule ein umfangreiches Wahlpaket. Darin enthalten: Stimmzettel mit den im Wahlkreis Plön-Neumünster aufgestellten Kandidaten, eine Wahlurne, zwei Kabinen und die Wahlbenachrichtigungen. „Die Schüler organisieren alles allein“, sagte Lehrer Stefan Kuberski.

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erstellt am 23.Sep.2013 | 00:36 Uhr

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