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Ostholsteiner Anzeiger

07. Dezember 2016 | 19:26 Uhr

Schönwalde: Baugebiet wird vom Oktober an erschlossen

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Vor ziemlich genau einem Jahr fasste der Bauausschuss der Gemeinde Schönwalde den Beschluss, auf der ehemaligen Hofstelle Haselhorst nördlich der Bergfelder Straße ein Baugebiet für Einfamilienhäuser entstehen zu lassen. Im Oktober wird nun mit der Erschließung des Geländes begonnen werden, berichtete der Ausschussvorsitzende Joachim Krüger (SPD). Eine Einschränkung musste er jedoch machen: Der Abriss der Scheune hänge mit dem Bezug des neuen Feuerwehrhauses zusammen. Erst wenn die Fahrzeuge in die neue Halle umziehen können, habe der Bauhof den Platz, um die Geräte aus der Scheune zu räumen. Unterdes tritt mancher Interessent von einem Bein aufs andere. Einer, der lieber heute als morgen ein Grundstück erwerben und mit dem Bau beginnen will, war als Zuschauer zur Sitzung gekommen. Er erlebte den einstimmigen Beschluss zur Billigung der Abwägungsvorschläge, die nach einer erneuten verkürzten Auslegung des Bebauungsplanes nötig waren.

Der Gemeindevertretung, die am 26. September zusammenkommt, wurde zudem der Satzungsbeschluss des B-Planes empfohlen. Zuletzt hatten Bürger ihre Bedenken zu Fahrbahnbreite der Bergfelder Straße zwischen Eutiner Straße und der Zufahrt zum Neubaugebiet geäußert. In der Abwägung zweifelt die Verwaltung jedoch eine erhebliche Zunahme des Verkehrs auf der gut vier Meter breiten Straße durch die 14 Baugrundstücke an. Erst wenn er zu tatsächlichen Behinderungen komme, will die Gemeinde eine Umgestaltung des Verkehrsraums prüfen.

Nichtöffentlich wurde über die Berechnung der Erschließungskosten, die die Grundlage der Erschließungsbeträge für zukünftige Bauherren bilden, beraten. Der Beschluss erging einstimmig.

Ein weiterer Punkt der Tagesordnung war die Anfrage der Stadtwerke Eutin, die in Schönwalde eine Ladestation für Elektro-Autos errichten wollen. Dem stimmte der Ausschuss grundsätzlich zu, will jedoch noch einmal nach einem geeigneten Standort im Ortskern suchen. Die Verwaltung hatte zwei Stellplätz vor der Amtsverwaltung gegenüber dem Jahnweg vorgeschlagen. Dort wollte der Ausschuss der Öffentlichkeit jedoch keine Parkplätze entziehen und für E-Autos reservieren. Bürgermeister Hans-Alfred Plötner schlug zudem vor, in den Gesprächen auch eine Ladestation auf dem Bungsberg vorzuschlagen und die Anschlussmöglichkeit von Elektro-Fahrrädern anzusprechen.

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erstellt am 06.Sep.2016 | 12:09 Uhr

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