zur Navigation springen

Ostholsteiner Anzeiger

03. Dezember 2016 | 05:43 Uhr

Romely Pfund und Leo Siberski teilen sich „Die Fledermaus“

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Die Operette sei das anspruchvollste, sagt Intendantin Dominique Caron, „denn sie muss immer leicht und beschwingt daher kommen wie ein Glas Champagner“. Dass sie sich nach dem Misserfolg des Vogelhändlers in dieser Saison dennoch für eine Operette als Hauptstück entschieden haben, steht für das Festspiel-Team in keinem Widerspruch. „Der Vogelhändler war im ersten Jahr in über der Hälfte der Vorstellungen ausverkauft, der Rest war mit mehr als 65 Prozent gebucht und das Publikum deutlich jünger als bei den klassischen Opern, weil sich das auch Familien anschauen“, sagt Festspiele-Geschäftsführerin Sabine Kuhnert. Für den Misserfolg 2016 seien andere Faktoren maßgeblich.

Für Dominique Caron ist „Die Fledermaus“ ein wunderbares Werk, das auf dem grünen Hügel gleich von zwei Dirigenten eine eigene Note bekommt. Leo Siberski und Romely Pfund teilen sich die elf Vorstellungen, Siberski dirigiert die Premiere. Caron: „Beide geben ihre künstlerischen Gedanken dazu sowohl in der Arbeit mit den Solisten, dem Chor und dem Orchester“. Die Zusammenarbeit mache große Freude. Das Kammerphilharmonie-Orchester „KaPhil!“, das sich 2016 unter der Leitung von Siberski gegründet und das Debüt auf dem grünen Hügel gefeiert hat, soll für 2017 das Orchester der Festspiele werden – jeweils mit wechselnder Besetzung.

zur Startseite

von
erstellt am 14.Okt.2016 | 00:09 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen