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Ostholsteiner Anzeiger

05. Dezember 2016 | 05:29 Uhr

Reine Nervensache

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Handball: HSG Holsteinische Schweiz erkämpft einen 23:22-Sieg gegen Mönkeberg/Schönkirchen II

Die Landesliga-Handballer der HSG Holsteinische Schweiz gewannen gegen die HSG Mönkeberg-Schönkirchen II mit 23:22(15:9) Toren. Die Gastgeber wollten nach zuletzt drei Unentschieden in Folge dieses Mal beide Punkte in der Sieverthalle behalten.

Dafür taten sie einiges: Die Deckung stand sicher und aggressiv. Dahinter wusste Tim Schneider im Tor zu überzeugen. Die vielen Ballgewinne wurden häufig mit erfolgreichen Tempogegenstößen, nicht selten über Rechtsaußen Martin Fürst, abgeschlossen. Nach dem 4:4 (12.) konnten sich die Schweizer auf 9:5 (19.) absetzen. Auch im Positionsangriff lief der Ball schnell und sicher, so dass die Führung zum 15:8 durch Falko Degner völlig verdient war. Weil einige freie Holstein-Würfe kurz vor der Halbzeitpause vergeben wurden, konnte der Gast etwas verkürzen. 15:9 zeigte die Anzeigetafel beim Pausenpfiff.

Im zweiten Durchgang konnten die Holsteiner ihre beruhigende Führung behaupten. In der 40. Minute traf Till Dummer zum 18:13; für das 21:15 war dann Moritz von Starck verantwortlich. Zu dieser Zeit sah alles nach einem sicheren Heimsieg aus, doch ein in der Abwehr jetzt offensiver agierender Gegner verunsicherte die Holsteiner Mannschaft zusehends. Das Risch-Team verlor kurzfristig die Nerven im Angriff und produzierte technische Fehler, die die Mönkeberger zu nutzen wussten. Mit einem 5:0-Lauf verkürzte der Tabellenletzte auf 20:21 (52.). Erst Martin Fürst konnte diese Serie unterbrechen. Sein Tor zum 22:20 und Falko Degners Treffer zwei Minuten vor dem Ende zum 23:20 sorgten für die Vorentscheidung. Der Gast war zwar noch zweimal erfolgreich, doch der Heimsieg war nicht mehr gefährdet. Durch diesen 23:22-Erfolg behauptet die HSG den fünften Platz in der Tabelle. Trainer Stefan Risch sah ein gutes Spiel seiner Mannschaft, die sich aber beinahe um ihren verdienten Lohn gebracht hätte. „Über weite Strecken können wir sehr zufrieden sein. Torwart, Deckung und Angriff haben funktioniert. Aber diese kopflose, nachlässige Phase in der zweiten Halbzeit kann einen schon ärgern. Da werfen wir fast das ganze Spiel weg“, sagte er nachdenklich.

Für die HSG Holsteinische Schweiz trafen Martin Fürst (8), Falko Degner (6), Leon Risch, Hannes Grunwald (je 3), Till Dummer, Steffen Engelbrecht, Moritz von Starck (je 1).

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