zur Navigation springen

Ostholsteiner Anzeiger

03. Dezember 2016 | 14:47 Uhr

„Regattafit“ in fünf Trainingstagen

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Das Frauenteam der „Piquet Ferry Agency“ hat sich gut auf die 6. Firmen- und Team-Ruderregatta am 17. September vorbereitet

Bei dieser Regatta gibt es nur Sieger – und die stehen schon vor dem ersten Startschuss der traditionellen Firmen- und Teamregatta fest. Ruderinnen und Ruderer, Ruderpaten und natürlich am Veranstaltungstag Sonnabend, dem 17. September, die Zuschauer kommen voll auf ihre Kosten. Die einen beim Rudern lernen, die anderen beim Rudern lehren und die Schaulustigen beim Zusehen, Anfeuern und beim Plausch auf dem Gelände des Germania Rudervereins Eutin, wenn rund 30 Bootsbesatzungen in Wandervierern ihr erworbenes Ruderwissen in die Tat umsetzen und sich miteinander messen.

Die Frauencrew der „Pique Ferry Agency“ genießt das Gemeinschaftserlebnis in der Fissauer Bucht. „Man muss an einem Strang ziehen“, sagt Gunilla Graeber, die in der Buchhaltung des Unternehmens arbeitet, nach dem Abschlusstraining. Die Agentur hat im Vorjahr einen Mixed-Vierer ins Rennen geschickt, in diesem Jahr haben zwei Bootsbesatzungen fleißig den Umgang mit den Skulls geübt, eine startet in der Mixed-Konkurrenz, Gunilla Graeber, Anne Clausen, Lisa Ausborn und Svea Clausen gehen bei den Frauen ins Rennen. „Man kriegt den Kopf frei“, stellt Anne Clausen fest.

„Häufig ist es so, dass nach zwei, manchmal nach drei Einheiten es so gleichmäßig geht, dass Freude aufkommt, bei mir – und auch bei den Aktiven. Das klappt meistens ganz prima“, berichtet Wulf Schöning, der mit den Neulingen als Ruderpate am Steuer des Wanderbootes sitzt. Er ist Vorsitzender des Germania Rudervereins Eutin, der zusammen mit dem Ostholsteiner Anzeiger Veranstalter der Regatta ist, die regelmäßig bis zu 500 Zuschauer anlockt. Im Prinzip gelten die Wandervierer als unsinkbar – es sei denn man ist zu mutig, vergisst die Ruderblätter zur Stabilisierung auf der Wasseroberfläche abzulegen und bringt das ganze System aus dem Gleichgewicht: „Vorhin ist ein Boot gekentert“, sagt Wulf Schöning. Den Ruderern sei nichts passiert, nur pitschnass sind sie bei dem unfreiwilligen Bad in der Fissauer Bucht geworden.

„Wir hatten jedes Mal Glück mt dem Wetter“, stellt Lisa Ausborn fest. Die Crews haben jeweils fünf Übungstermine, an denen sie lernen, wie sie das Boot sicher und möglichst schnell die 700-Meter-Strecke mit den Skulls durch die Bucht bewegen. Gunilla Graeber lobt den Ruderpaten: „Wulf Schöning ist ein guter Trainer, das macht viel aus.“

Schöning gibt das Kommando: „Und jetzt rückwärts!“ Der Bewegungsablauf ist nicht einfach, dazu werden die Skulls gedreht und gegen die eigentliche Fahrtrichtung bewegt, in diesem Fall ist „rückwärts“ eigentlich „vorwärts“, denn der Ruderer sitzt bei der Regatta mit dem Rücken zum Ziel. Auch die anschließende Wende ist für die Frauen kein Problem, sie finden schnell den Rhythmus, das Holzboot „Helios“ nimmt im Gleichklang der Bewegungen zügig Fahrt auf.

„Es ist einfach schön, auf dem See zu rudern und dabei die Natur zu erleben“, schwärmt Svea Clausen. Das ist schon lange vor dem Regattastart ein Erfolgserlebnis.

zur Startseite

von
erstellt am 08.Sep.2016 | 21:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen