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Ostholsteiner Anzeiger

06. Dezember 2016 | 13:08 Uhr

Plöner retten den 3:2-Sieg über die Zeit

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Tabellenführer TSV Plön geriet in der Fußball-Kreisliga Plön aufgrund eigener Nachlässigkeiten in der Schlussphase der Partie gegen den Raisdorfer TSV noch in Bedrängnis. Lange hatten die Plöner mit 3:0 geführt, ehe die Gäste durch zwei Foulelfmeter wieder ins Spiel zurück fanden und am Ende noch auf den Ausgleich drängten. „Nach einer Stunde haben wir den Faden verloren und uns noch in Gefahr gebracht. Wir haben versäumt, unsere Torchancen zu verwerten und so Ruhe ins Spiel zu bringen. Das zeigt uns, woran wir noch zu arbeiten haben“, sagte der Plöner Trainer Roy Meinhardt.

Sein Team, das auf die Urlauber Sören Balk und Mats Böckmann verzichten musste, übernahm sofort die Initiative und überzeugte auch spielerisch. Gegen in dieser Phase überforderte Gäste schossen Niclas Falk und Jens Henningsen bis zur 20. Minute eine beruhigende 2:0-Führung für den Titelaspiranten heraus. Raisdorf kam überhaupt nicht in die Zweikämpfe und musste mit ansehen, wie die Gastgeber fünf Minuten vor der Pause mit ihrem schönsten Angriffszug ihren dritten Treffer herausspielten. Niclas Falk setzte sich auf dem rechten Flügel energisch durch und passte den Ball flach auf den zweiten Pfosten. Hier hatte Tim Joneleit keine Mühe, zum 3:0-Halbzeitstand zu vollenden.

Auch nach dem Wechsel bot sich den Fans zunächst das gleiche Bild. Die Heimmannschaft kombinierte weiter und vergab durch Jens Henningsen, der an RTSV-Keeper Jonas Maass scheiterte, und durch einen Flugkopfball des eingewechselten Dominik Bahnsen eine höhere Führung. In der 67. Minute veränderte sich nach einem Foul von Florian Bruckschlögl im Strafraum das Spiel. Mit dem fälligen Elfmeter verkürzte der gefoulte Timo Federwisch für die Gäste auf 1:3. Plön verlor die Dominanz und musste nach 83 Minuten den zweiten Gegentreffer hinnehmen. Rouven Hartmann-Voß sah nach einer Attacke gegen seinen Gegenspieler die Ampelkarte und Schiedsrichter Ralf Kupka zeigte erneut auf den Elfmeterpunkt. Adrian Ademi scheiterte zunächst am Plöner Keeper Björn Alberts, konnte den Nachschuss jedoch zum 2:3 verwerten. In den turbulenten Schlussminuten drängten die Gäste auf den Ausgleich, der angesichts des Spielverlaufs jedoch unverdient gewesen wäre.

Am Mittwoch, den 24. August, trifft der TSV Plön im Schiffsthalstadion im Halbfinale des Kreispokals um 19 Uhr auf den Dobersdorfer SV.

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erstellt am 22.Aug.2016 | 22:10 Uhr

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