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Ostholsteiner Anzeiger

05. Dezember 2016 | 09:27 Uhr

Per Treppe und Lift zur Turnhalle

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Bahn lässt kein Beeinträchtigung des Gleiskörpers zu: Ein „Turmbau“ soll den barrierefreien Zugang zur Schulturnhalle ermöglichen

Die einen halten Kurs, die anderen sehen sich immer mehr in ihrer ablehnenden Überzeugung bestätigt: Mit der Mehrheit von sieben Ja-Stimmen haben am Donnerstag CDU und Grüne im Stadtentwicklungsausschuss einen korrigierten Entwurf des Bebauungsplanes 130 für den Bau einer Schulsporthalle auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofes auf den Weg geschickt. Die drei SPD-Vertreter und der FWE-Vertreter Heinz Lange stimmten gegen einen erneuten Entwurfs- und Auslegungsbeschluss.

In dem überarbeiteten B-Plan sind bislang eingangene Hinweis verarbeitet worden. Ein ganz entscheidender: Die Bahn will den Gleiskörper vor jeder Form von Eingriffen schützen. Das bedeutet auch, dass von tiefer liegenden Orten aus keine Treppen oder für Barrierefreiheit geforderten Rampen möglich seien.

Die wollen dieses Problem durch einen „Treppenturm mit Lift“ lösen, der von der Albert-Mahlstedt-Straße den Zugang zu dem Niveau der Turnhalle ermöglicht. Die Kosten für eine solches Bauwerk sind noch kein Thema, das wird später spannend, wenn es eine konkrete Bauplanung dafür gibt.

Das sei ein neuer Hinweis darauf, dass der Standort für eine Schulturnhalle nicht gut sei, merkte Gabriele Appel (SPD) an. Und FWE-Chef Malte Tech erinnerte an seine Bedenken, dass sich der für die Bahntrasse aufgeschüttete Bahndamm als unsicherer Baugrund erweisen könnt, der eine sehr tiefe und teure Gründung brauchen werde.

Kurz diskutiert und verneint wurde die Frage, ob es einen Konflikt zwischen Trauergemeinden und Schülern auf dem Weg zur Turnhalle geben könnnte. Der Planer empfahl, für das Beerdigungsunternehmen einen Sichtschutz zu schaffen.

Neben der erneuten Auslegung des B-Plans 130 beschloss die Mehrheit im Ausschuss auch die Aufstellung des neuen B-Planes Nummer 134: Mit ihm sollen nur fünf bebaute Grundstücke zwischen Elisabethstraße und Bahndamm (Hausnummer 3 bis 11) planerisch geordnet werden.

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erstellt am 08.Okt.2016 | 00:28 Uhr

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