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Ostholsteiner Anzeiger

25. Januar 2017 | 00:29 Uhr

Panoramablick aus 72 Metern Höhe

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Höchster mobiler Aussichtsturm der Welt – der „City Skyliner“ – ist ab heute zum ersten Mal in Timmendorfer Strand aufgebaut

Kaum spürbar geht es aufwärts. Nur daran, dass Menschen, Autos und Häuser immer kleiner werden, verrät, dass es hinauf bis in 72 Metern Höhe geht. „Das ist im Grunde wie fahrstuhlfahren“, sagt Christoph Loosen von der Skyliner GmbH. Das Unternehmen hat den 270 Tonnen schweren Lift, pardon Aussichtsturm, mitten im Zentrum von Timmendorf Strand aufgestellt. Gestern fand die Jungfernfahrt statt, unter anderem mit Joachim Nitz, Tourismus-Direktor von Timmendorfer Strand und Niendorf. „Wir sind heilfroh, dass der Turm das erste Mal in einem Ostseebad steht“, sagte Nitz. Bisher war der „City Skyliner“ mit seiner Gesamthöhe von 81 Metern eine Attraktion in Städten wie Hamburg, Wien und vor kurzem auch in Kiel.

Der höchste mobile Aussichtsturm der Welt befördert von heute an bis zum 24. Juli Schaulustige in luftige Höhen. Aufgebaut ist die Anlage auf der kleinen Grünfläche neben dem Alten Rathaus direkt am Timmendorfer Platz. In der 360-Grad-Aussichtsplattform, die in sich langsam rotiert, können die maximal 60 Passagiere 72 Meter über dem Ostseebad einen einzigartigen Panoramablick genießen. Das Glas der Fenster ist gewölbt, insofern ist auch der Blick direkt nach unten kein Problem.

Über den Koloss von Timmendorfer Strand haben sich nicht alle gefreut. Insbesondere Anwohner hatten sich besorgt über die temporäre Attraktion gezeigt, die auch Einblicke in Gärten und auf Terrassen bietet, die es sonst nicht gibt. „Wir haben uns über die intensive Diskussion gefreut, das steigert die Akzeptanz“, sagt Christoph Loosen. Das Unternehmen habe die Befürchtungen als „nicht so schlimm empfunden“, ergänzt Loosen.

Die Fahrt mit dem Turm dauert im Durchschnitt sieben Minuten und kostet für Erwachsene acht, Kinder zahlen jeweils fünf Euro. Auch der Weg nach unten verläuft fast nicht spürbar – nur, dass die Menschen, Autos und Häuser wieder größer werden, verrät, dass die Gondel sich langsam wieder dem Boden nähert.

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von
erstellt am 01.Jul.2016 | 18:06 Uhr

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