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Ostholsteiner Anzeiger

06. Dezember 2016 | 17:10 Uhr

Ostholsteiner gehen leer aus

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Bei den deutschen Meisterschaften der Schützen gab es für Schleswig-Holstein nur wenige Medaillen

Die Medaillenausbeute der über 120 Sportschützen des Norddeutschen Schützenbundes in den Altersklassen Schüler bis zu den Senioren bei den Deutschen Meisterschaften fiel wie seit Jahren mager aus. Teamgold gewann allein der PC Rendsburg mit seiner Sportpistolenmannschaft Uwe Knapp, Holger Nesemann und Uwe Hoffmann in der Altersklasse ab 46 Jahre.

Die 22 Ostholsteiner aus drei Vereinen gingen leer aus. Für sie war es dennoch ein Erlebnis, sich auf manchen Schießständen neben hundert Spitzensportlern zu messen und dabei bis zu tausend Besucher im Rücken zu haben.

Ingolf Falkenberg vom Schützenverein Malente war mit seinen Armbrustschützen nicht zufrieden, dabei schaffte die Mannschaft Marco Falkenhagen, Christian Hirsch und Mara Schliemann unter 35 Teams immerhin den achten Rang. Die Vorjahresvierte Mara Schliemann wechselte von der Juniorinnen- in die Frauenklasse und schoss erneut 383 Ringe. Dafür gab es aber nur Platz 13.

Für die Eutiner Sportschützen kümmerte sich deren Vorsitzender Jörg Hunke um Johanna Wohnsdorf, die bei ihrem ersten Start bei deutschen Meisterschaften allerdings im Schüler-Team des SSV Kassau schoss. „Johanna war natürlich aufgeregt, schoss mit 177 vier Luftgewehrringe mehr als bei der Landesmeisterschaft und fügte sich mit Natalie Sevke mit 178 sowie Celina Sophie Dahm gut in die Mannschaft ein, die 24. wurde.“ Celina Sophie Dahm lieferte 192 von 200 möglichen Ringen ab und erreichte den elften Platz.

Die Kassauerin Ann-Kathrin Singpiel schoss 188 Zähler, die in München aber nur Rang 46 brachten. Im Luftgewehr-Dreistellungskampf schoss sie für die Eutiner Sportschützen, erlebte somit eine dreifache Betreuung durch Hunke sowie die Kassauer Betreuer Rüdiger Witt und Stephan Dohm. Jugendleiter Rüdiger Witt meinte: „Wir sind mit den Leistungen des Kassauer Nachwuchses sehr zufrieden, die auf Landesebene erzielten Ringzahlen wurden auch hier geschossen. Wir müssen einfach akzeptieren, dass die Spitzenkönner aus anderen Landesverbänden teilweise so gut sind wie die Erwachsenen.“

Kreissportleiter Joachim Schütt bezeichnet es als großen sportlichen Erfolg des SSV Kassau, dass sich drei Teams qualifiziert hatten. Die drei Jugendlichen Francesca Gierke, Johanna Lais und Robin Jedtberg schlossen
auf Rang 31 von 39 im Kleinkaliber-Dreistellungskampf ab, bei den Juniorinnen B gab es für Sina Bidinger, Lisa Raumer und Lina Meier unter 44 Teams Platz 27.

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erstellt am 09.Sep.2016 | 21:57 Uhr

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