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Ostholsteiner Anzeiger

05. Dezember 2016 | 17:45 Uhr

Oldenburger Landstraße: Menschenrechte zum Nachlesen

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Die Gruppe Amnesty International (AI) mit Mitgliedern aus Eutin und Plön hat sich zu ihrem 40-jährigen Bestehens einiges vorgenommen. Dabei freut sich die Gruppe über die Unterstützung seitens der Stadt Eutin und der Landesgartenschau.

Seit dem Wochenende hängen 32 Kunststoffschilder am Zaun der LGS entlang des Schlossgartens in der Oldenburger Landstraße. Sie sind beschriftet mit den 30 Artikeln der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Die Schilder wurden von der Hamburger Designerin Katharina Hoops entworfen. „Nun gehören die Schilder den Sommer über zum öffentlichen Bild der Stadt und wir wünschen uns viel Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit“, sagte die Gruppenleiterin Miranda Krützfeldt, „vielleicht auch mal eine Schulklasse oder Flüchtlinge mit Dolmetscher, damit sie erfahren, worauf unser Grundgesetz aufgebaut ist.“

Die Ausstellung ist bis zum Ende der Gartenschau zu sehen. Zudem hat die Amnesty-Gruppe drei weitere Aktivitäten auf dem Gelände der Gartenschau organisiert. Am 19. und 20. August präsentiert sich ein großer gelber Bus, das Amnesty-Mobil aus Berlin, mit vielen Angeboten auf der Multifunktionsfläche an der Oldenburger Landstraße. Am 20. August singt zudem Detlev Uhle im Rahmen seiner „Konzerte für AI“ plattdeutsches und mittelhochdeutsches Liedgut sowie vertonte Gedichte mit Gitarrenbegleitung. Das Konzert wird am 3. September wiederholt. Und es gibt am 23. September um 15 Uhr eine Theateraufführung der „SZOL“ mit Flüchtlingen unter dem Titel „Wo Licht ist, ist auch Schatten“.

Außerdem hat die Eutiner AI- Gruppe einen besonderen Geburtstagswunsch: Die Stadt Eutin möge eine Straße der Kreisstadt in „Straße der Menschenrechte“ umnennen. Ein Antrag ist eingereicht.

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erstellt am 10.Aug.2016 | 00:38 Uhr

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