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Ostholsteiner Anzeiger

03. Dezember 2016 | 01:26 Uhr

„Ohne Frauen wären wir nichts“

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

„Schön aber anstrengend“, fasst der noch amtierende Schützenkönig Torsten Wetendorf (46) seine Amtszeit zusammen. Schon als Kind sei er immer auf dem Vogelberg gewesen und schätze noch heute das „schöne Zusammensein und die Pflege von Tradition und Brauchtum“.

2015 war er im zehnten Jahr Mitglied der Eutiner Schützengilde und meldete sich – mit Zustimmung seiner Martina Muntau –als Bewerber zum Königsschießen. „Ich selbst habe vom letzten und entscheidenden Schuss gar nicht viel mitbekommen. Erst als der Rauch verzogen war, wusste ich, es ist geschafft. Da hatte meine Frau schon die Krone auf“, erinnert er sich zurück. Und er weiß auch, wem er sein Glück zu verdanken hat: „Stefan Wulff war mein Ladeschütze, er hatte Wolfram Reuter auch schon zum Königstitel verholfen.“ Der Tipp von Wulff, mal auf den Splint zu halten, habe sich gelohnt.

Das traurigste in seiner Amtszeit sei das zu Grabe tragen der Verstorbenen aus dem Hause Oldenburg und eines Schützenbruders gewesen. Schöne Momente habe er viele gehabt: Die Besuche anderer Gilden, gemeinsame Feste und Ausflüge und die Vorfreude auf den Höhepunkt des Jahres: Das Schützenfest, bei dem er selbst König ist. Mit einem typischen Spruch „Frauen sind nur schmückendes Beiwerk“ will Wetendorf zum Ende seiner Amtszeit aber noch aufräumen: „Ohne die Frauen, unsere Schützenschwestern, wären wir Männer eigentlich nichts.“

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erstellt am 11.Jul.2016 | 00:44 Uhr

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