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Ostholsteiner Anzeiger

05. Dezember 2016 | 11:30 Uhr

Nur noch 62 Bauplätze

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Planungen von Plön und Rathjensdorf für gemeinsames Baugebiet sind einen Schritt weiter

Das Wohngebiet Trammer See wird immer konkreter. Die Planer haben das Bebauungskonzept weiter optimiert und am Dienstagabend bei der Mehrheit des Planungsverbandes Begeisterung hervor gerufen. Bis auf Sabine Kauf (Grüne) stimmten alle für das Konzept. Verwunderlich nur: die Vertreter der Plöner SPD im Planungsverband nahmen nicht an der Versammlung teil.

Allerdings hinken die Planungen etwa sechs Monate hinter dem Zeitplan her. Jetzt sollen die Vorentwürfe bis Mitte Januar 2017 fertig sein und das frühzeitige Beteiligungsverfahren starten. In einem Jahr wird mit der Genehmigung gerechnet. Dann ist das Vorhaben auf einer Fläche von einst 7 Hektar auf rund 4,8 Hektar verkleinert worden.

Geplant sind vier in sich geschlossene Bauabschnitte, rechnete der Planer vor. So entstehen zusammen etwa 62 Bauplätze in einer Größe zwischen 650 und 680 Quadratmetern, die überwiegend mit Einfamilienhäusern und nur acht Zweifamilienhäusern bebaut werden sollen. Insgesamt seien es zwischen 75 und 80 Wohneinheiten. Erste Planungen gingen noch von über 100 Grundstücken aus.

Und: Die Größenordnung bewegt sich innerhalb des prognostizierten Bedarfs. Die Planer bedienten sich neuester Zahlen des Statistikamtes Nord und errechneten allein bis 2020 für die Stadt Plön einen Bedarf von 162 Wohneinheiten.

Die Baufläche bewegt sich außerhalb des Landschaftsschutzgebietes und bietet verschiedene Grünachsen und Stichstraßen. Die Forstbehörde würde einer Waldumwandlung zustimmen. Es entsteht ein Fuß- und Radwegenetz. Wegeverbindungen werden in die Landschaft hinein geschaffen. Geschützte Biotope werden erhalten.

Dirk Krüger (CDU) sprach den Planern ein „dickes Lob“ aus. Der Plan sei sehr schlüssig und weise beachtliche Grundstücksgrößen aus, die für Attraktivität sorgen würden. „Damit werden die Grundstücke gut verkäuflich sein“, meinte Krüger. Er könne sich mit der Planung sehr gut identifizieren und hoffe auf die Ansiedlung junger Familien. Auch Michael Ruske (CDU) war zufrieden: „Das hat Hand und Fuß und hört sich alles sehr gut an.“

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erstellt am 01.Nov.2016 | 22:50 Uhr

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