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Ostholsteiner Anzeiger

30. August 2014 | 18:12 Uhr

Niederlage für Karlheinz Jepp

vom

Beim Kreisparteitag der SPD gab es Gegenkandidaturen für drei Listenplätze / Misstöne gab es wegen der Platzierung der Eutiner Kandidatin Katja Behrends

Oldenburg | Er lege Wert darauf, dass es sich nicht um Kampfabstimmungen, sondern um Gegenkandidaturen handele, sagte Ostholsteins SPD-Kreisvorsitzender Lars Winter am Sonnabend beim Kreisparteitag. Trotzdem ging es bei der Aufstellung der Listenkandidaten für die Kreistagswahl am 26. Mai nicht übermäßig harmonisch zu. Grund dafür waren die Listenplätze der drei Eutiner Kreistagskandidaten Gabriele Appel (Listenplatz 8), Katja Behrends (Listenplatz 12) und Karlheinz Jepp (Listenplatz 18).

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Aufgrund interner Kommunikationsprobleme war Behrends, die als einzige Kandidatin keinen eigenen Direktwahlkreis hat, in der Liste vor dem Direktkandidaten Jepp platziert worden. Auch ein Antrag von Bärbel Seehusen, die ersten 25 Listenplätze nur mit Direktkandidaten zu besetzen, änderte daran nichts. Und so trat Jepp als Gegenkandidat gegen den an Platz Drei gesetzten Manfred Jaeger aus Stockelsdorf an.

Eine Kandidatur, mit der Jaeger nicht gerechnet hatte. "Nach allem, was ich für diese Partei geleistet habe, bin ich verwundert, dass es diese Gegenkandidatur gibt", sagte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende im Kreistag. "Wer mich im Kreistag kennt weiß, dass ich meine Unterlagen immer studiert habe", warb er für sich.

Auch Jepp berief sich auf sein Engagement für die Partei. "Ich bin verwundert, dass ich mit Listenplatz 18 in die Bedeutungslosigkeit geschickt werde", klagte er. Dieser Listenplatz werde seiner Leistung nicht gerecht. Und da er keine Möglichkeit sehe, gegen Jusos oder Frauen anzuteten, kandidiere er gegen jemanden, der durch seinen Direktwahlkreis relativ abgesichert sei. Doch am Ende reichte es nicht: 58 Deligierte sprachen sich für Jaeger aus, nur 29 für Jepp.

Es blieb nicht die einzige Gegenkandidatur an diesem Tag. Der Neustädter Hermann Greve verlor seinen Listenplatz sieben an den zuvor auf Platz 15 gesetzten Hilbert Neumann. Greve, Kandidat für den Direktwahlkreis 9 (Neustadt) zog daraus seine Konsequenzen und kandidierte für keinen weiteren Listenplatz. Auch die Eutinerin Katja Behrends musste ihren Platz gegen die an Listenplatz 14 gesetzte Anja Brocke aus Scharbeutz verteidigen. "Keinen eigenen Wahlkreis zu haben ist für mich ein Nachteil, denn so kann ich nur über die Liste rein", so Behrends. Und hatte Erfolg: 41 Deligierte stimmten für sie, 31 für Brocke. Für den von Platz 15 auf sieben vorgerückten Hilbert Neumann wählten die Deligierten den auf Listenplatz 26 kandidierenden Juso Peter Stark aus Neustadt. Er setzte sich damit gegen den Kellenhusener Axel Hoepke durch.

Die Direktkandidaten der SPD für die Wahlkreise (WK): Peter Baldus (WK 1, Listenplatz 5), Dr. Helmut Kettler (WK 2, LP 21), Peter Ascheberg (WK 3, LP 22), Anette Schlichter-Schenk (WK 4, LP 2), Gerhard Fritsche (WK 5, LP 13), Axel Hoepke (WK 6, LP 20), Anja Brocke (WK 7, LP 14), Bärbel Seehusen (WK8, LP 4), Hermann Greve (WK 9), Peter Stark (WK 10, LP 15), Volker Wiencke (WK 11, LP 23), Gabriele Appel (WK 12, LP 8), Karlheinz Jepp (WK 13, LP 18), Heiner Woller (WK 14, LP 19), Burkhard Klinke (WK 15, LP 1), Johann Rademacher (WK 16, LP 24), Hilbert Neumann (WK 17, LP 7), Manfred Jaeger (WK 18, LP 3), Gabriela Eckert (WK 19, LP 10), Niclas Dürbrook (WK 20, LP 9), Bernd Trede (WK 21, LP 25), Wolfgang Niemann (WK 22, LP 17), Yannik Ashby (WK 23, LP 11), Britta Petermann (WK 24, LP 6) und Heinz-Dieter Steigert (WK 25, LP 16).

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von Claudia Resthöft
erstellt am 25.Feb.2013 | 03:59 Uhr

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