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Ostholsteiner Anzeiger

09. Dezember 2016 | 10:49 Uhr

Neuer Schwung für die Grebiner Mühle

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Ein neues Kapitel in der Geschichte der Grebiner Mühle haben Hans-Jürg Buss und Tina Benz gestern Vormittag aufgeschlagen. Symbolisch durchschnitten der Besitzer des benachbarten Gestüts Schierensee und seine Lebenspartnerin gemeinsam ein rotes Band vor dem Eingang der denkmalgeschützten „Wagria“ – ein Dutzend Gäste sah dabei zu.

Noch werde in der Mühle kräftig an der neuen Einrichtung gearbeitet, verriet Tina Benz, doch schon an Himmelfahrt, 5. Mai, um 12 Uhr soll in der Mühle erstmals ausgeschenkt und aufgetischt werden: Kaffee, selbstgebackener Kuchen, Bier, Wein, Secco, Nicht-Alkoholisches – „und natürlich Windbeutel“, betonte Tina Benz. Denn der Name des neuen gastronomischen Angebots lautet „To’n Windbüdel“. Die Versorgung erfolgt von Gut Schierensee.

Die Mühle hat Buss für 25 Jahre von der Gemeinde angemietet, außerdem das ehemalige Mühlencafé für 130  000 Euro gekauft (wir berichteten). In den nächsten Jahren will er 1,5 Millionen Euro in das Mühlenareal investieren, von dem es einen prächtigen Blick auf den Schierensee und die umgebende Landschaft gibt. „Wir werden uns bemühen, diesen besonderen Ort behutsam zu einem Anziehungspunkt – weit über die örtlichen Grenzen hinaus – ,erblühen‘ zu lassen“, kündigten Hans-Jürg Buss und Tina Benz an. Und das betreffe nicht nur die Außenanlagen, die neu gestaltet werden sollten.

Das abrissreife Mühlencafé soll durch einen Neubau ersetzt werden. Mit den Planungen dafür befasst sich Manfred Benz. Der Architekt aus Eutin ist der Vater von Tina Benz und gehörte gestern zu den Gästen – ebenso wie Grebins Bürgermeister Jochen Usinger, Tom Steffens, der den geschäftsführenden Bürgermeister Mario Schmidt vom Amt Großer Plöner See vertrat, und der Grebiner sowie ehemalige Fachdienstleiter des Kreises Ostholstein, Hans-Peter Birkner. Sie gehören zum Kreis derjenigen, die die Pläne für das Mühlenareal seit rund einem Jahr vorangetrieben haben. Pastor Ulrich Gradert sprach dem Vorhaben gestern seinen Eröffnungssegen aus.

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erstellt am 27.Apr.2016 | 13:50 Uhr

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