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Ostholsteiner Anzeiger

23. April 2014 | 11:15 Uhr

- Neue Heimat für Eutins Feuerwehr

vom

Stadtvertretung billigt Satzungsrecht für den Neubau

Eutin | Die Stadtvertretung hat die Weichen für ein weiteres Großprojekt auf Eutins Bauliste gestellt: Mit großer Mehrheit wurde die Bauleitplanung für den Neubau eines Gerätehauses für die Ortwehr Eutin auf dem Festplatz beschlossen. Gegen die entsprechende Änderung des Flächennutzungsplans und die Satzung des B-Plans 115 stimmte nur die FDP-Fraktion.

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In der Aussprache bekräftigte FDP-Sprecher Jens-Uwe Dankert die grundsätzlichen Bedenken seiner Fraktion gegen die Preisgabe des Festplatzes. Zum einen brauche die Stadt ein solches Veranstaltungsgelände, zum anderen behage der Standort der Feuerwehr selbst nicht. "Dies ist der Standort für die Zentralisierung der Ortswehren. Dann sind Fissau und Neudorf erledigt", sagte Dankert. Er warnte zudem vor der unsicheren Bodenbeschaffenheit und zu großem Flächenverbrauch.

Grünen-Sprecher Jörg Sommerfeld räumte ein, dass der Standort angesichts der Nähe zum Naturschutzgebiet Vogelberg problematisch sei. In der Abwägung sei der Brandschutz aber auch für die Grünen vorrangig gewesen, zumal andere Standorte für den erforderlichen Neubau des Eutiner Gerätehauses nicht ernsthaft in Frage gekommen seien. Sommerfeld forderte aber eine "anspruchsvolle Hochbauplanung" für das Projekt.

Gabriele Appel (SPD) betonte, der Standort sei nach intensiver Prüfung von Alternativen die bestmögliche Lösung. Die solle für die nächsten 50 Jahre Bestand haben. Appel: "Wir wollen damit die Eutiner Feuerwehr stärken, keineswegs ihr in den Rücken fallen." Heiko Godow (CDU) verwies auf die demografische Entwicklung, die auch bei den freiwilligen Feuerwehren Veränderungen bringen werde. Dafür sei Eutin bald gerüstet.

von bu
erstellt am 18.Dez.2012 | 07:15 Uhr

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