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Ostholsteiner Anzeiger

25. Oktober 2014 | 20:58 Uhr

Gustav-Heinemann-Bildungsstätte : Nach über 40 Jahren: Ende der Ära Jansen

vom

Der ehemaliger Sozialminister ist nicht mehr im Vorstand der Heinemann-Bildungsstätte.

Für die Gustav-Heinemann-Bildungsstätte ist es das Ende einer Ära: Mehr als 40 Jahre hatte sich Prof. Günther Jansen (75) als stellvertretender Vorsitzender im Trägerverein der Einrichtung engagiert, nun ist Schleswig-Holsteins ehemaliger Sozialminister im Ruhestand, gemeinsam mit seiner Frau Sabine Jansen: Sie hatte 36 Jahre hauptamtlich in der Bildungsstätte gewirkt.

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Als Jansens Nachfolger hatten die Vereinsmitglieder bereits im Oktober vergangenen Jahres den Leiter des Fachdienstes Jugend beim Kreis Ostholstein, Alfred Grüter, gewählt. Er unterstützt nun gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Jürgen Weber den Vorsitzenden Prof. Uwe Danker. Zudem wird der Vorstand von der stellvertretenden Landesvorsitzenden der Volkshochschulen, Monika Peters, und dem Vorsitzenden des DGB Bezirks Nord, Uwe Polkaehn, als Beisitzer unterstützt.
Fingerspitzengefühl, Umsicht und unermüdlicher Einsatz

Seit 1970, zwei Jahre nach Gründung des Vereins, habe Günther Jansen als stellvertretender Vorsitzender der Bildungsstätte zu einem bundesweit hohen Ansehen verholfen, erklärte Danker. Mit sehr viel Fingerspitzengefühl, Umsicht und unermüdlichem Einsatz bei der Suche nach Kooperationspartnern, Zuschussgebern und Unterstützern sei es dem Ehepaar Jansen im Laufe der Jahrzehnte gelungen, die Bildungsstätte auf solide Beine zu stellen. Mittlerweile biete die Einrichtung rund 85 eigene Seminare jährlich zur staatsbürgerlichen, politischen und kulturellen Erwachsenenbildung an, womit sie zu einem der größten Träger politischer Bildung in ganz Deutschland herangewachsen sei.

Trotz schwieriger Rahmenbedingungen wie massiven Kürzungen des Landeszuschusses und einer ungewissen Höhe des Zuschusses von der Bundeszentrale für politische Bildung sieht Danker die Bildungsstätte unter Führung von Studienleiter Dr. Knud Andresen auf gutem Weg. Dies zeige die gute Nachfrage nach Seminarangeboten.

Zu Beginn der Jahresversammlung hatte Danker der am 20. Oktober 2011 in Kiel im Alter von 96 Jahren verstorbenen Rosa Wallbaum gedacht. Als Gründungsmitglied habe Rosa Wallbaum den Aufbau und die Arbeit der Bildungsstätte von Anfang an unterstützt, sowohl als hauptamtliche als auch bis in die 90er Jahre hinein als ehrenamtliche Seminarleiterin. Ihr zu Ehren sei die hauseigene Bibliothek der Bildungsstätte benannt.

> Informationen über das Seminarprogramm gibt die Bildungsstätte unter Telefon 04523/8809711 und im Internet unter www.heinemann-bildungsstaette.de

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erstellt am 08.Feb.2012 | 11:17 Uhr

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