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Ostholsteiner Anzeiger

10. Dezember 2016 | 11:51 Uhr

Mitgliederzahl des Sozialverbandes Plön ist vierstellig

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Als er nach der Begrüßung der Mitglieder im Saal die zwei Stufen vom Podium steigt, steht Hans-Jürgen Kreuzburg die Zufriedenheit förmlich ins Gesicht geschrieben. Und es reicht ein Blick in die volle Emmy-Moll-Halle auf dem Koppelsberg, in der sich an diesem Sonnabendmittag fast 200 Personen zur Weihnachtsfeier der Ortsgruppe Plön des Sozialverbandes Deutschland (SOVD) eingefunden haben, um zu wissen, warum. „Als meine Vorstandskollegen und ich vor knapp zehn Jahren mit der Arbeit im Ortsverband anfingen, hatten wir knapp 250 Mitglieder“, erinnert sich der Vorsitzende. Seit kurzem sind es über 1000.

Man merkt ihm den Stolz über das Erreichte an, auch wenn Hans-Jürgen Kreuzburg das so nicht ganz zugeben will. „Es ist einfach schön zu sehen, dass die Menschen unsere Hilfe annehmen.“ Dahinter stecke schließlich eine ganze Menge Arbeit von vielen Personen, und um das nicht zu vergessen, komme man heute ja auch hier zusammen.

Ehrengäste der Weihnachtsfeier sind Hella Breuer und Gerd Kummutat aus Bösdorf. Hella Breuer ist offiziell das 1000. Mitglied des Ortsverbandes Plön, ihr Ehemann Dirk Kummutat das 1001. Vom Vorsitzenden gibt es einen Restaurantgutschein und je eine Rose.

Dirk Kummutat erzählt, was ihn und seine Frau zu einem Beitritt bewogen hätten: „Als meine Mutter krank wurde und gepflegt werden musste, sind wir zum ersten Mal mit dem Thema konfrontiert worden.“ Dann sei in diesem Jahr die neue Pflegereform in Kraft getreten und die Kasse habe ihren Fall neu bewerten wollen. „Da war der Punkt erreicht, an dem wir auch selbst nicht mehr ganz durchgeblickt haben und sagten, wir brauchen Hilfe“, ergänzt Hella Breuer.

Der Ortsvorsitzende nickt zustimmend, fügt hinzu: „Das größte Problem ist, dass die Menschen meist zu uns zukommen, wenn sie schon ein Problem haben.“ Doch man solle nicht vergessen, dass auch der Sozialverband nicht immer sofort helfen könne und dürfe. Es gebe schließlich gesetzlich geregelte Fristen.

Die Weihnachtsfeier ist unterdes in vollem Gange, das Grünkohlbuffet ist eröffnet. Hans-Jürgen Kreuzburg hat sich für einen Moment in den Vorraum begeben und unterhält sich mit Claus Wandtke, Abteilungsleiter der evangelischen Jugend-, Freizeit- und Bildungsstätte – sozusagen der Hausherr. Der freut sich vor allem über den großen Zuspruch für seine Einrichtung und sein Personal. „Das ist jetzt schon die dritte Weihnachtsfeier hier auf dem Koppelsberg, und für nächstes Jahr ist auch schon wieder vorgebucht.“ Das Problem: „Viel mehr Mitglieder dürften es fast schon nicht mehr werden, sonst wird auch unsere große Halle bald zu klein“, lacht Claus Wandtke.

Hans-Jürgen Kreuzburg steht daneben, er hat bereits neue Ziele: „1100 Mitglieder würden wir 2017 schon gerne erreichen. Und wenn es noch mehr werden, muss Herr Wandtke für nächstes Jahr wohl anbauen.“


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erstellt am 27.Nov.2016 | 14:55 Uhr

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