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Ostholsteiner Anzeiger

05. Dezember 2016 | 01:25 Uhr

Minus im Etat steigt auf 4,24 Millionen Euro

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Ein derzeit mit 3,44 Millionen Euro kalkuliertes Defizit der Landesgartenschau, aber auch andere Abweichungen im Etat haben Mittwoch zur Verabschiedung eines Nachtrags zum Haushaltsplan 2016 der Stadt Eutin geführt. Bei einer Gegenstimme von Malte Tech (FWE) und einer Enthaltung genehmigten alle anderen Stadtvertreter den korrigierten Finanzplan.

Im Kern des von Matthias Rachfahl (CDU) als Vorsitzendem des Hauptausschusses erläuterten Zahlenwerks steht eine kräftige Erhöhung des Defizits: Zu Beginn des Jahres war mit einer Deckungslücke von 1,34 Millionen Euro gerechnet worden, später mit 2,5 Millionen. Nach einer vorläufigen Bilanz der Landesgartenschau, die von der Stadt vermutlich 3,44 Millionen Euro Ausgleich fordert, ist im Haushalt die Deckungslücke auf 4  242  800 Euro korrigiert worden. Das LGS-Defizit ist die gravierendste Änderung im Nachtragshaushalt, aber bei weitem nicht die einzige: Es gab zusätzliche Einnahmen, etwa 330  000 Euro aus aus Grundstücksverkäufen im Interkommunalen Gewerbegebiet.

Der Kreditbedarf zur Finanzierung der veranschlagten Investitionen steige
nach der aktuellen Fassung des Nachtragsentwurfs von 5,575 auf 5,921 Millionen Euro, zwischenzeitlich sei aber auch schon mal mit fast sieben Millionen Euro kalkuliert worden, heißt es in der Verwaltungsvorlage. Vorliegende Förderbescheide für die Städtebausanierung hätten den Kreditbedarf verringert.

Malte Techs Frage nach der Schuldenentwicklung der Stadt beantwortet Kämmerer Andreas Lietzke so: Der Schuldenstand werde binnen dieses Jahres von 40 auf 44 Millionen Euro steigen.

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erstellt am 24.Nov.2016 | 10:31 Uhr

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