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Ostholsteiner Anzeiger

03. Dezember 2016 | 12:44 Uhr

„Meine Rosa-Phase ist vorbei“: Im Reich der Nachwuchshändler

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Dem Namen „Großflohmarkt“ wird der erste Tag des Stadtfestes kaum noch gerecht: Im Lauf der Jahre hat die Zahl der Stände mit privaten Händlern immer weiter abgenommen. Das klassische Flohmarktflair ist aber noch zu erleben – beim Kinderflohmarkt. Bis zum Jahr 2009 fand er auf einem Hof in der Schloßstraße statt. Nach vier Jahren Pause gab es 2014 wieder einen Kinderflohmarkt, der seither sonntags in der Straße Am Rosengarten stattfindet. Allerdings macht sich auch dort ein Trend der sinkenden Zahl an Ständen bemerkbar: In den ersten beiden Jahren waren es über 40 Stände, gestern fast nur noch die Hälfte.

Dabei ist die Teilnahme durchaus lohnend, erfuhr der OHA bei jungen Standbetreibern. Zufrieden über Interesse und Absatz äußerte sich Lia Otschakowski. Die Zwölfjährige aus Malente war mit Unterstützung ihrer Mutter Karina zum dritten Mal beim Kinderflohmarkt, und ihr Sortiment war auffallend rosa geprägt. Der Abschied von den Spielsachen falle ihr nicht schwer, weil die ohnehin schon auf dem Dachboden gelagert worden seien. „Meine Rosa-Phase ist vorbei“, erklärte die Schülerin selbstbewusst. Stattdessen konzentrierten sich ihre Vorlieben jettz auf Kleidung und Schminke.

Noch mehr Flohmarkt-Erfahrung hat Johanna Gebhardt aus Eutin. Die 14-Jährige hatte schon Stände beim Flohmarkt in der Schloßstraße. Mit Blick auf Kundeninteresse und Umsatz kamen Johanna und ihre Mutter Swantje zu leicht unterschiedlichen Urteilen: Schlechter als im vergangenen Jahr, stellte Swantje Gebhardt fest. Aber immer noch ganz gut, ergänzte Johanna, die auch keine Probleme damit hat, Privatsachen zu verkaufen: Im wesentlichen sei es Kleidung, die ihr ohnehin nicht mehr passe.

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erstellt am 21.Aug.2016 | 16:12 Uhr

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