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Ostholsteiner Anzeiger

05. Dezember 2016 | 19:43 Uhr

Mehrere Unternehmer wollen Gewerbegebiet in Kreuzfeld beleben

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Seit das Gewerbegebiet Kreuzfeld vor mehr als zehn Jahren planungsrechtlich beschlossen wurde, ist es in Vergessenheit geraten. Doch jetzt könnte es aus seinem Dornröschenschlaf erwachen. Der Malenter Unternehmer Matthias Sievert hat Interesse an dem Gelände bekundet. „Meine Firma stößt an Grenzen“, erklärte der Malenter am Dienstag im Planungsausschuss.

Vor zehn Jahren habe er ein Unternehmen für Laborbedarf gegründet. „Bisher ist der Betrieb jährlich um 30 Prozent gewachsen, das möchte ich fortführen.“ Doch gehe ihm die Lagerfläche aus, obwohl er schon fünf Hallen im Ort angemietet habe. „Bei Recherchen bin ich auf das Gewerbegebiet gestoßen“, berichtete Sievert. Zwar gebe es auch Möglichkeiten in Plön oder Eutin, doch er wolle am Standort in Malente bleiben. Mittlerweile sei er mit sechs weiteren Firmen aus dem Handwerksbereich im Gespräch, die ebenfalls Lagerflächen benötigten. „Einige wollen sofort beginnen, andere zögern noch.“

Das Gelände, zu dem auch das ehemalige Betonsteinwerk gehört, liegt westlich des Holmer Wegs und nördlich der Plöner Straße und gehört drei Eigentümern: einer Erbengemeinschaft, den Kieswerken und einem Landwirt. Die Gruppe um Sievert interessiert sich für eine zwei Hektar große Fläche, die zum Verkauf steht und rechts von dem Weg liegt, der in das Gebiet führt.

Die Frage ist nun, ob die Gemeinde das Gelände erschließt oder ob die Unternehmer dies auf eigene Faust tun. Der amtierende Bürgermeister Jürgen Redepenning regte an, nicht nur Teilflächen zu erschließen, sondern möglichst das ganze Gewerbegebiet. Sievert hat bereits Angebote für eine Erschließung eingeholt. In Kürze sollen Gespräche mit dem Malenter Bauamt stattfinden. Dort begrüßt man die Pläne: „Wir unterstützen das und würden uns freuen, wenn das Gewerbegebiet mit Leben erfüllt wird“, sagte Bauamtsleiterin Britta Deubel. Das sah auch Ausschussvorsitzender Klaus Schützler (CDU) so: „Wir sollten froh sein, wenn da Bewegung reinkommt.“

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erstellt am 27.Jul.2016 | 15:25 Uhr

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