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Ostholsteiner Anzeiger

03. Dezember 2016 | 20:51 Uhr

Malenter und Münsteraner Kleingärtner tauschen sich aus

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

„Kleingärten sind die kleinen grünen Lungen einer Stadt“, sagte Horst Stronk, Vorsitzender von 64 Kleingartenanlagen in Münster und Umgebung, und führt weiter aus: Der Sauerstoff, der in den Gärten produziert werde, könne von jedem genutzt werden.

Zur Zeit sind rund 30 Mitglieder der Kleingartenvereine aus Münster zu Besuch bei ihrem Malenter Pendant. Stronk sagte, dass der Verein aus dem Münsterland 5600 Mitglieder habe. In Malente seien es hingegen 80 Mitglieder, erklärte Birgit Schneider, Vorsitzende des Vereins in Malente. „Eine völlig andere Dimension“, stellte Stronk fest. Trotzdem mache die Kleingartenanlage auf ihn einen guten Eindruck: „Sehr sauber und gepflegt, eine
gute Mischung aus kleingärtnerischer Nutzung und schnuggeligen Lauben“, urteilte der Vorsitzende.

Seit Mittwoch sind die Münsteraner in Malente, am Sonntag wollen sie wieder abreisen, so Stronk. Zu Kaffee und Kuchen versammelten sie sich sich gestern auf der Kleingartenanlage im Kurort. Für den Vorsitzenden sei der Erfahrungsaustausch mit anderen Kleingärtnern wichtig: „Wissbegierig sein, was machen die anderen?“, konkretisierte er. Doch auch die Landesgartenschau in Eutin sei ausschlaggebend für die Reise gewesen, welche der Stadt- und Bezirksverband der Kleingärtner aus Münster einmal pro Jahr organisiere, gab Stronk zu. Ferner wolle man noch die Fünf-Seen-Fahrt machen und an die Ostsee gehen.

In den vergangenen Jahren haben Kleingärten einen Aufschwung erfahren. Der 66-Jährige erklärte, dass vermehrt auch junge Leute und Familien sich eine Parzelle mieten. Immer mehr Spielplätze werden auf den Anlagen gebaut. Gerade diese Plätze seien Orte der aktiven Integration. So kämen zum Beispiel deutsche, polnische und türkische Familien zusammen. Kindern könnten zudem noch etwas über Pflanzen und deren
Anbau lernen, fügte Stronk hinzu.

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