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Ostholsteiner Anzeiger

10. Dezember 2016 | 19:38 Uhr

Liegeplatz der „Bounty“ bleibt weiterhin ungewiss

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Die Frage, ob das Spielschiff „Bounty “ an seinem Standort an den Schlossterrassen bleiben kann oder einem Dekret der Denkmalpflege folgend mindestens an eine andere Stelle gesetzt werden muss, wartet weiter auf Antwort. Bürgermeister Carsten Behnk berichtete Mittwoch in der Stadtvertretung, dass er noch ein Gespräch mit dem Landeskonservator und eine Reaktion des Innenministeriums abwarten wolle. Zugleich werde ein anderer Standort geprüft.

Jens-Uwe Dankert (FDP) hatte dafür plädiert, einen Konflikt mit der Denkmalpflege zu wagen, damit die Stadt auch mal ihre Kinderfreundlichkeit unter Beweis stellen könne. Die Diskussion über Maibaum und Weihnachtsbaum auf dem Markt habe gezeigt, dass sich Anordnungen der Denkmalpflege ändern könnten.

Das Spielschiff trage dazu bei, eine museal geprägte Ecke zu beleben, pflichtete Hans-Georg Westphal (SPD) bei. Aber die Stadt sei an Recht und Gesetz gebunden, und am wichtigsten sei, das Spielgerät in Eutin zu behalten.

Mit 16 Ja-Stimmen von CDU und Grünen beschloss die Stadtvertretung eine Veränderungssperre für fünf Grundstücke an der Elisabethstraße: Damit soll verhindert werden, dass dort bis zur Aufstellung eines Bebauungsplanes etwas gebaut wird, was städtebaulichen Zielen widerspräche – eventuell auch dem geplanten
Bau einer Sporthalle am alten Güterbahnhof.

Die SPD stimmte gegen die Veränderungssperre, weil sie gegen die Turnhalle ist, Malte Tech (FWE) nannte sie ein zu scharfes Schwert, mit dem Grundstückseigentümer regelrecht enteignet würden. Ungewollte Bauvorhaben könnten auch anders vermieden werden.

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erstellt am 26.Nov.2016 | 00:22 Uhr

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