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Ostholsteiner Anzeiger

07. Dezember 2016 | 13:34 Uhr

Lichterstadt und Eisbahn eröffnet

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Zum 13. Mal sind an die 80 Gebäude und Objekte im ganzen Stadtgebiet in besonderes Licht getaucht / Eislaufbahn ist größer geworden

„Die Prominenten sind Sie: Eutin on Ice“ verkündete die Stadtmanagerin Kerstin Stein-Schmidt gestern Abend zur Eröffnung der 13. Aktion „Lichterstadt Eutin“ auf dem Markt: Nach bekannten Gästen, die in vergangenen Jahren mehrfach den Start begleitet hatten, eröffneten gestern der neue Eutiner Bürgermeister Carsten Behnk und das Landesgarten-Maskottchen „Käpt’n Eu“ die Eislaufbahn. Im Kostüm steckte Daniela Schröder, die zum LGS-Personal gehörte und eigens aus Schwerin angereist war. Sie hielt sich wacker auf der glatten Fläche, was bei dem eingeschränktes Gesichtsfeld nicht einfach war. Carsten Behnk vermittelte dagegen den Eindruck eines routinierten Eisläufers. Zuletzt habe er vergangenes Jahr auf den Kufen gestanden. „Da hat’s mich aber auch zweimal heftig hingehauen“, gab er zu.

Eine Hoffnung hatte sich gestern nicht erfüllt: Wer in einem adventlichen Kostüm – ob Engel oder Nikolaus – komme, dürfe gemeinsam mit Bürgermeister und Maskottchen die Eisbahnsaison eröffnen, hatte Kerstin Stein-Schmidt noch einmal angekündigt. Allein: Unter den schätzungsweise 500 Menschen, die während der Eröffnung auf dem Markt waren, war kein Kostümträger auszumachen.

Dem Start der Eiszeit vorausgegangen war das obligatorische Drücken eines großen, roten Knopfes, mit dem die Lampen der Lichterstadt angeschaltet wurden – einige zumindest. Ein paar Häuser waren vorher schon beleuchtet, an anderen Objekten wie dem Rathaus gingen die Strahler nicht schlagartig an, sondern entfalteten erst allmählich ihre volle Leuchtkraft. „Das sind halt Energiesparlampen, die brauchen einen Augenblick“, erklärte Stein-Schmidt.

Im Gespräch mit der Stadtmanagerin hatte der Lichtkünstler Stefan Teichmann erklärt, dass erstmals die Farbe Grün den Schwerpunkt bei der Beleuchtung von fast 80 Gebäuden und Objekten bilde. Klaus Hoth, langjähriger Vorsitzender der Wirtschaftsvereinigung und „so was wie der Vater der Lichterstadt“ (Stein-Schmidt), verwies nachdrücklich auf die finanzielle Hilfsbereitschaft der Stadt, ohne die es dieses Jahr „dunkel geblieben wäre. Das stand echt auf der Kippe“.

Bei der Frage, was sich der scheidende WVE-Vorsitzende für die Stadt in der Zukunft wünsche, beschwor Hoth den Geist der Gemeinsamkeit: „Ich wünsche mir Zusammenhalt, dass wir nicht in verschiedene Grüppchen zersplittern. Nur gemeinsam können wir etwas erreichen, und im WVE-Vorstand waren wir uns immer einig.“

Carsten Behnk verriet, dass die gut 100 Tage, die er nun im Amt ist, „stressig, aber sehr interessant“ gewesen seien. Zu den besonderen Momenten habe der letzte Tag der Landesgartenschau gehört, an den er auch mit Wehmut denke. Zugleich habe die Landesgartenschau einen Schwung befördert, der nach seinem Gefühl anhalte. Und das werde auch jenseits der Stadtgrenzen wahrgenommen: „Auch anderswo im Land hat man bemerkt, dass sich Eutin in Bewegung gesetzt hat.“

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erstellt am 24.Nov.2016 | 19:22 Uhr

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