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Ostholsteiner Anzeiger

03. Dezember 2016 | 20:46 Uhr

LGS in Eutin soll nicht die letzte sein

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Die CDU-Landtagsfraktion tagte gestern auf dem Gelände der Gartenschau

„Skeptische Blicke“ will LGS-Geschäftsführer Martin Klehs noch im September registriert haben, als er Mitglieder der CDU-Landtagsfraktion über das damals noch im Bau befindliche Gelände der Eutiner Landesgartenschau (LGS) führte. Inzwischen ist die CDU-Fraktion voll des Lobes. „Das ist eine beeindruckende Leistung, etwas, das auf ganz Schleswig-Holstein ausstrahlt“, erklärte CDU-Fraktionschef Daniel Günther gestern Nachmittag im Anschluss an eine Fraktionssitzung in der Orangerie. Die ganze Region könne auf die LGS stolz sein.

Bevor Klehs und der stellvertretende Vorsitzende des LGS-Aufsichtsrats, Reimer Meier, die Fraktionsmitglieder über das LGS-Gelände führten, nutzte Meier die Gelegenheit, die CDU-Spitzen auf die Zukunft der LGS im Land anzusprechen. Es gebe zwar potenzielle Kandidaten, aber das Land müsse auch mitspielen. „Eine LGS darf nicht am fehlenden Mut der Landesregierung scheitern“, erklärte der CDU-Landesvorsitzende und Spitzenkandidat für die Landtagswahl im Mai 2017, Ingbert Liebing und sagte Meyer für den Fall einer Regierungsübernahme seine Unterstützung zu.

Als wichtige Themen der Fraktionssitzung nannte Günther das Finanzausgleichsgesetz (FAG) und den Ausbau der Windkraft. „Wir arbeiten beharrlich daran, das zu Fall zu bringen“, erklärte Günther mit Blick auf die in den Kreisen ungeliebte FAG-Reform der Landesregierung. Das Geld dürfe nicht zu Lasten der Kreise zu den Städten transferiert werden.

Eine Kurskorrektur beim Ausbau der Windkraft forderte Liebing. Es brauche einen Ausbau mit Augenmaß. Derzeit drohten Fehlentwicklungen. In der Landesplanung würden teils windschwächere Standorte gegenüber besseren Standorten bevorzugt.

Arbeitskreise der Fraktionen waren vor der Sitzung im Land unterwegs. Ziele waren der Uwe-Seeler-Fußballpark in Malente, ein Projekt des Kinderschutzbunds zur Betreuung unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge in Zarnekau sowie das Bayside-Hotel in Scharbeutz. Dort diskutierten die CDU-Abgeordenten mit Vertretern aus Landwirtschaft, Tourismus und Wirtschaft über Windkraft sowie Auswirkungen der geplanten festen Fehmarnbeltquerung.

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erstellt am 24.Mai.2016 | 16:22 Uhr

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