zur Navigation springen

Ostholsteiner Anzeiger

08. Dezember 2016 | 07:02 Uhr

Ermittlungsverfahren gegen 19-Jährigen : Lensahn: Überfall durch Flüchtlinge war vorgetäuscht

vom

Ein 19-Jähriger hat sich einen Überfall mit Körperverletzung nur ausgedacht. Das fand die Polizei heraus.

Lensahn | Eine am Montag bei der Polizei in Lensahn angezeigte Körperverletzung durch eine Gruppe Flüchtlinge hat sich als erfunden herausgestellt. Das teilte die Polizei in Lübeck am Donnerstag mit.

Ein 19-Jähriger aus Ostholstein hatte am Montag auf der Polizeiwache Anzeige erstattet. Demnach war er am Samstagabend gegen 22.30 Uhr in der Lübecker Straße in Lensahn unterwegs, um an einem Automaten Zigaretten zu kaufen. Den Ausführungen des Mannes zufolge sei er dort dann von fünf dunkelhäutigen Jugendlichen umzingelt worden, die ihn nicht nur bedrängt hätten, sondern ihm sogar noch durch Rasierklingen Schnitte an Bauch und Oberschenkel zugefügt hätten. Als sich aus Richtung Ortsmitte ein Auto genähert habe, seien die Täter davon gelaufen.

Die Aussage des vermeintlichen Geschädigten wurde durch die Beamten überprüft. Es stellte sich heraus, dass der 19-Jährige sich nicht nur das Geschehen, sondern auch die ziemlich ausführliche Beschreibung der angeblichen Täter ausgedacht hatte. Die Staatsanwaltschaft Lübeck hat daraufhin gegen den 19-jährigen Ostholsteiner ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Vortäuschung einer Straftat eingeleitet.

Blaulichtmonitor

Was ist der Blaulichtmonitor?

 

zur Startseite

von
erstellt am 21.Jan.2016 | 13:48 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert