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Ostholsteiner Anzeiger

10. Dezember 2016 | 02:19 Uhr

Plön : Krimi schreiben im Doppel-Pack

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Der Lehrer Jörn Hinrichsen stellte sein neues Buch „Gib Gas“ in Plön vor

Der 48-jährige Lehrer Jörn Hinrichsen aus Plön und sein Freund schon aus Studienzeiten, Rüdiger Fröhlich aus Mainz, haben es noch einmal gemacht: Sie haben gemeinsam an einem Krimi geschrieben. „Gib Gas“ heißt das Werk, das Anfang 2017 im Vitolino-Verlang von Vito von Eichborn erscheinen wird. „Weltpremiere“ war Freitag vor knapp 20 Interessierten in der Stadtbücherei.

Wie schreibt man zu zweit ein Buch und dann noch über die Entfernung? „Das Gerüst steht und dann fängt einer an und der andere macht da weiter, wo der Vorschreiber aufgehört hat“, schmunzelt Jörn Hinrichsen. Dazwischen liegen Zeiten von zwei Tagen bis sechs Wochen. Ganz einfach also. Hinrichsen und Fröhlich sind darin geübt, haben sie doch schon zwei Krimis so geschrieben.

Diesmal haben die Kommissare zwei Fälle parallel zu lösen. Der Krimi beginnt mit einer wilden Schießerei in Bredstedt. Das ist aber schon fast die Lösung. In den nächsten Kapiteln beschreiben Jörn Hinrichsen und Rüdiger Fröhlich den Weg bis dahin. Es geht nämlich in einem Fall um einen entführten Milliardär, der in Grebin Weinberge besitzt und in Norddeutschland Profi-Märkte, Tankstellen und Bäckereien betreibt. Ähnlichkeiten zu real lebenden Persönlichkeiten scheinen den beiden Autoren kein Zufall zu sein.

Der Milliardär wird entführt. Die Täter fordern 1,5 Milliarden Euro Lösegeld. Im Spiel sind Rocker und eine Familie, die sich nicht erpressen lassen will. Doch die Ehefrau geht eigene Wege. Man darf gespannt sein, wie das viele Geld, das 30  000 Bündeln von 500er Scheinen in 240 Koffern und drei Tonnen Gewicht ausmacht, an seine Adressaten kommt. Die Lösegeldforderung wird per Drohne übermittelt.

In dem anderen Kriminalfall geht es um einen Vermissten. Hinrichsen und Fröhlich nehmen sprachlich kein Blatt vor den Mund und geben den vulgären Sprachgebrauch aus der Szene wider. Dabei beschreiben sie die Charaktere der Protagonisten bis in alle Einzelheiten. Die Suche endet schließlich auf der Segelyacht „Bitch“ im Nord-Ostsee-Kanal.  

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erstellt am 18.Nov.2016 | 17:07 Uhr

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