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Ostholsteiner Anzeiger

09. Dezember 2016 | 05:05 Uhr

Kleine Entdecker hatten großen Spaß

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Zum dritten Mal unternahmen Kinder mit GPS-Geräten eine Rallye auf dem LGS-Gelände / Außergewöhnlich viele Kinder machten beim Ferienpass mit

„Liebe Kinder groß und kleine, ich lad’ euch zu meiner Rallye ein. Hier entdeckt ihr Wort für Wort so manchen ganz besonderen Ort“, reimte Käpt’n Eu, das Maskottchen der Landesgartenschau (LGS). Eine im Ferienpass-Programm Eutin organisierte LGS-Rallye war für die Kinder ein außergewöhnliches Erlebnis. Sie führte die kleinen Entdecker mit Hilfe von einfach zu bedienenden GPS-Geräten kreuz und quer über das gesamte Gelände der LGS. Es sei wie eine „moderne Schnitzeljagd“, erklärte Johanna Wester, Leiterin des Eutiner Jugendzentrums.

Mit einem Rallye-Bogen in der einen Hand und dem Navigationsgerät in der anderen, haben die Kinder an verschiedenen Orten Fragen beantwortet oder Aufgaben erledigt. So zum Beispiel: „Zähle alle Vögel auf dem Schiff. Welche Farben haben sie?“ Die Kinder haben sich dabei ganz auf die Koordinaten und das GPS-Gerät verlassen. Gleich mehrere Stunden seien die Kinder auf dem Gelände unterwegs gewesen, sagte Dennis Neumann, pädagogischer Mitarbeiter der Stadt Eutin: „Die Zeit vergeht für die Kinder wie im Flug. Sie wissen nicht, wie viele Kilometer sie zurückgelegt haben.“ Es komme auch darauf an, dass die Kinder sich Zeit nähmen, neugierig Sachen erkundeten und spielten, sagte er weiter. Stadtmanagerin Kerstin Stein-Schmidt zeigte sich von der Aktion ebenfalls begeistert: „Es ist eine tolle Möglichkeit für die Kinder, so die LGS kennenzulernen.“ Am Ende der Rallye erwartete die Kinder nicht nur Käpt’n Eu, sondern auch ein kleine Schatztruhe mit vielen kleinen Geschenken.

Es war die dritte Rallye dieser Art auf der LGS. Johanna Wester erinnerte dabei an das Engagement vieler ehrenamtlicher Helfer, ohne die vieles im Ferienpassprogramm nicht möglich wäre.

Nicht nur die Teilnahme an der GPS-Rallye sei groß gewesen, dieses Jahr seien auch rekordverdächtige 355 Ferienpässe ausgegeben worden. „Das gab es in zehn Jahren nicht“, sagte Wester. Normalerweise seien es um die 200. Entsprechend lang gewesen seien auch die Wartelisten für einige Veranstaltungen des Ferienpasses, so die Leiterin weiter, die den Ferienpass zum 27. Mal mitorganisiert hat. Insgesamt 85 Termine mit 55 verschiedenen Aktionen wurden angeboten. Man habe teilweise sogar die Teilnehmer per Los ermitteln müssen, weil es nicht möglich gewesen sei, alle Kinder mitzunehmen. Dazu hätten die personellen Ressourcen gefehlt, konstatierte Johanna Wester. „Da blutet einem das Herz, wenn man nicht alle Kinder mitnehmen kann“, fügte Dennis Neumann hinzu.

Am Freitag dieser Woche endet das Ferienprogramm. Das Jugendzentrum lädt alle Kinder und Helfer zum Abschlussfest von 13 bis 16 Uhr in die Lübecker Straße 11 ein. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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