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Ostholsteiner Anzeiger

09. Dezember 2016 | 14:43 Uhr

Klassentreffen 50 Jahre nach der Schulentlassung

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

50 Jahre nach ihrer Entlassung aus der damaligen städtischen Realschule Plön kamen Schüler der Klasse M10b des Entlassungsjahrganges März 1966 zu einem Klassentreffen zusammen. Ein Organisationsteam um den damaligen Klassensprecher Karl Schuch, Ute Gudegast sowie Waltraud und Cay Röhl hatte die Adressenliste des Treffens vom Juni 2006 auf den neuesten Stand gebracht, ergänzt und die Mitschülerinnen und Mitschüler zum Treffen eingeladen.

Dabei mussten sie mit großer Betroffenheit feststellen, dass seit dem letzten Treffen zwei ehemalige Mitschüler verstorben sind und somit insgesamt vier Ehemalige nicht mehr dabei sind. Gesundheitsbedingt mussten einige absagen. Der letzte Klassenlehrer der M10b, der ehemaliger Rektor der Realschule, Herbert Engling, war bereits kurz vor dem letzten Treffen im Jahr 2006 verstorben. Um so größer war die Freude darüber, das insgesamt 21 Ehemalige den Weg nach Plön fanden. Die weiteste Anreise hatte eine Mitschülerin aus Kairo, die dort seit vielen Jahren mit ihrer christlichen Familie lebt und natürlich Interessantes aus Ägypten berichtete. Eine Mitschülerin, die seit vielen Jahren in den USA lebt, nahm nicht teil.

Das Organisationsteam hatte ein interessantes Programm zusammengestellt, das natürlich auch viel Zeit für anregende Gespräche bot. So konnten bei einer Plöner See-Rundfahrt und dem anschließenden Kaffeetrinken am Schloss Erinnerungen aufgefrischt werden. Eine ausführliche Schlossführung führte die Klasse auch in die neu errichtete Schlosskapelle. Als die Schlossführerin dort erklärte, das sich oberhalb der Kapelle früher der Remter befand, in dem Tanzstunden stattfanden, musste sie sehr erstaunt feststellen, dass ausnahmslos alle Teilnehmer am Treffen in den 60er Jahren dort das Tanzen und „gute Manieren“ erlernt haben. Nach einem Abendprogramm, das mit dem Zeigen von alten Bildern aus der Schulzeit seinen Höhepunkt erreichte, schloss das Klassentreffen am nächsten Tag mit einer Mühlenführung in Grebin und einem Frühschoppen in Görnitz bei Familie Schuch ab – natürlich nicht ohne Festlegung, dass das nächste Treffen spätestens in fünf Jahren, besser noch in drei Jahren stattfinden soll.

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erstellt am 18.Jul.2016 | 12:57 Uhr

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