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Ostholsteiner Anzeiger

04. Dezember 2016 | 15:16 Uhr

Jörg Graage ist jetzt Födona-Chef

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Verein plant Investitionen in den Wildpark, darunter in neue Hinweisschilder und den Bau einer neuen Futterhütte für rund 30 000 Euro

Schon als Kind war Jörg Graage oft im Malenter Wildpark. „Bereits mein Vater war hier aktiv“, berichtet der Malenter Landwirt. Auch als Erwachsener ist Graage häufig im Wildpark anzutreffen – allerdings nicht mehr nur zur Entspannung. Seit März 2016 ist er Vorsitzender des „Fördervereins Dorf und Natur in der Gemeinde Malente“ (Födona), der sich im Auftrag der Gemeinde um den Wildpark kümmert.

An Graages Seite stehen nun Rolf Witthohn als stellvertretender Vorsitzender, Jan Eskildsen als Schatzmeister und – als einziger aus dem alten Vorstand – Kassenwart Claus-Hinrich Stoltenberg. Die Neubesetzung der Ämter sei ein natürlicher Prozess gewesen. Die nun eingetretene Verjüngung tue dem Verein gut, erklärt Graage und lobt die Arbeit des bisherigen Vorstands: „Der Wildpark ist in den vergangenen Jahren sehr gut geführt worden.“ Es sei sehr, sehr viel ehrenamtlich geleistet worden. In den drei Jahren, die Födona nun für den Wildpark verantwortlich ist, seien etwa rund zwei Drittel des Hauptzaunes erneuert worden.

Deshalb soll an dieser Art der Führung auch nichts geändert werden. „Wir wollen den Wildpark weiter für die Öffentlichkeit erhalten und auch verbessern“, betont der neue Vorsitzende. Wie diese Verbesserungen aussehen könnten, darüber sei sich der Vorstand noch in der „Findungsphase“. Es müsse geschaut werden, wie die Attraktivität des Parks weiter verbessert werden könne. Trotzdem gehe es beim Erhalt des Wildparks in erster Linie um das Tierwohl.

„Wir müssen auf jeden Fall die Infrastruktur in Augenschein nehmen“, fügt Eskildsen hinzu. Die alten Hinweisschilder müssten erneuert werden. Am Wildschweingehege könne er ich spezielle Informationstafeln für Kinder vorstellen.

Für dieses Jahr hat der Verein sich ein Hauptprojekt vorgenommen, das noch vom früheren Vorstand angestoßen worden war: Es soll eine neue Futterhütte gebaut werden. Diese soll nicht mehr in der Senke, sondern auf einem Hügel näher am Wildschwein- und Rotwildgehege liegen. Rund 30  000 Euro hat der 63 Mitglieder zählende Verein dafür eingeplant. Die bisherige Futterhütte ist mit 51 Jahren so alt wie das Wildgehege. Derzeit leben auf den rund 13 Hektar 29 Wildschweine, 18 Stück Damwild und fünf Stück Rotwild.

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erstellt am 18.Apr.2016 | 13:07 Uhr

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