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Ostholsteiner Anzeiger

04. Dezember 2016 | 11:09 Uhr

Hohwacht mal ohne „H“

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Hohwacht oder Ho(h)wacht. Ja, wie denn nun? Dass die kleine Ostseegemeinde im Kreis Plön nicht gerade reich ist, ist kein Geheimnis. Aber muss man denn gleich
bei einem „h“ im Ortsnamen sparen?

Zumindest meint das wohl die Straßenbauverwaltung, die das Verkehrsschild am Ortsausgang von Futterkamp geplant, bestellt und aufgestellt hat. Dort zumindest geht es nach „Howacht“. Hohwachts Bürgermeister Matthias Protrafky ist das Schild auch schon aufgefallen, weil er immer zum Jagdhornblasen nach Futterkamp fährt und dies dann sein Weg ist. „Dafür musste der zuständige Bürgermeister von Blekendorf auch schon ein Bier ausgeben,“ sagt er. Aber wer soll es nun ersetzen?

Nicht sparen wollte die Gemeinde mit einem Schild am Ortseingang, wo nur noch ein leerer Rahmen steht. Dieses sei leider – „wie jeden Sommer“ – von Urlaubern abgeschraubt worden, vermutet der Bürgermeister. Immerhin scheint denen das richtige Hohwacht so gut gefallen zu haben, dass sie durch ein Souvenir immer an ihre Strandtage erinnert werden wollen. Ein neues Schild sei aber schon bestellt, sagt Bürgermeister Protrafky. Die Kosten – rund 300 Euro – muss die Gemeinde tragen.

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erstellt am 27.Jul.2016 | 16:03 Uhr

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