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Ostholsteiner Anzeiger

05. Dezember 2016 | 01:36 Uhr

Grüne kritisieren WVE und mangelndes Demokratieverständnis

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

„Wer sich konstruktive Gespräche wünscht, der sollte bei sich selber anfangen“, meinen Eutins Grüne mit Blick auf das zunehmende Chaos in der Eutiner Stadtpolitik.

Geringes öffentliches Interesse an sachorientierter Ausschussarbeit, emotionale Zuspitzung auf dem Wochenmarkt oder im Brauhaus, so stellt sich zurzeit aus Sicht der Grünen die politische Situation in Eutin dar. „Wir Grünen wissen, dass die Nichtdurchsetzung in eigener Sache zur Demokratie gehört. Anders als WVE, FWE und SPD erkennen wir Abstimmungsergebnisse an und arbeiten weiter sachorientiert mit allen Beteiligten zusammen, auch wenn wir uns mit unseren Vorschlägen nicht durchsetzen konnten“, sagt Christiane Balzer (Grüne). „Konkret kritisieren wir, dass die WVE bereits zum zweiten Mal einen Termin im Brauhaus abhält, während zeitgleich ein Termin der Verwaltung anberaumt ist; dass fast alle Fraktionen den Arbeitskreis der Stadt verlassen, um im Brauhaus dabei sein zu können, wirft aus unserer Sicht kein gutes Licht auf die Entscheidungswege in unserer Stadt“, meint Monika Obieray.

„Auf konstruktive Gespräche zu hoffen und gleichzeitig ein Bürgerbegehren zu erwägen, ist schon eine mehr als zwiespältige Haltung. Wir stecken mitten in den Beratungen und beziehen selbstverständlich auch die Auskünfte der Stadtwerke mit ein“, so der Fraktionsvorsitzende Eike Diller. „Wir können die Sorgen der Geschäftsleute verstehen. Gleichzeitig bezweifeln wir aber, dass die Eutiner Innenstadt im jetzigen Zustand eine Zukunft haben wird.“


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erstellt am 26.Nov.2016 | 00:57 Uhr

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