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Ostholsteiner Anzeiger

27. März 2017 | 02:39 Uhr

Gisela Poersch bleibt Awo-Vorsitzende

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Dank und Anerkennung für Waltraut Hartwig – Viel Lob für buntes Jahresprogramm

Für die mehr als 70 Mitglieder der Arbeiterwohlfahrt Eutin war es keine Frage, dass die seit 2002 die Geschicke mit großem Engagement leitende Vorsitzende Gisela Poersch für drei weitere Jahre ehrenamtliche Chefin bleiben soll. Das einstimmige Votum fiel auch für den 2. Vorsitzenden Jochen Wendrich, Kassenwart Udo Matthiensen und Pressewart Wilhelm Boller aus. Als Vorstandbeisitzer werden ihre Ideen für die 197 Mitglieder zählende Awo Eutin wie schon seit 2011 Hans Rech, Ursula und Harald Lorenz einbringen.

Die Ehrengäste sprachen Anerkennungen aus für die „in Eutin nicht wegzudenkende segensreiche Arbeit besonders für ältere Menschen“, wie es Karlheinz Jepp (SPD) als stellvertretender Bürgervorsteher der Stadt Eutin formulierte. Er ging ausführlich auf die Entstehung der Wohlfahrtsbewegung in der Notzeit vor 1925 und nach dem Zweiten Weltkrieg ein. Als Mitglied des Landtages erwähnte Regina Poersch als (SPD) Motto für ihre Rede den „Tag der Lohngerechtigkeit“, trotz aller Verbesserungen seien Frauen „heute immer noch schlechter entlohnt als Männer.“ Sie lobte die große Einsatzbereitschaft des gesamten Vorstandes.

Auch diesmal als Gast dabei war das demnächst ausscheidende Landtagsmitglied Peter Sönnichsen (CDU). Wie so oft hatte er eine Spende in der Tasche. „Ich komme gern zur Awo, hier
ist die Überparteilichkeit selbstverständlich. Alle Verbände stehen im Wettbewerb, wollen aber nur das Wohl der Menschen.“ Das brachte auch Tim Brockmann als CDU-Landtagskandidat aus dem Plöner Bereich zum Ausdruck: „Vielleicht kann ich ja zusammen mit Regina Poersch für die Menschen dieser Region künftig etwas im Landesparlament bewirken.“

Für den Kreisverband der Awo Ostholstein lauschte nach seiner Anerkennung für „ein besonders buntes Jahresprogramm des Ortsvereins“ Reiner Langbehn dem Jahresbericht der Vorsitzenden. Neben den Regelangeboten wie Gedächtnistraining, dem Marktfrühstück oder dem wöchentlichen Seniorentreff seien alle Fahrten durch Schleswig-Holstein und nach Hamburg gut besucht gewesen.

Das Resultat zeigte Kassenwart Udo Matthiensen finanziell auf, bei einem Volumen von 18  000 Euro habe sich ein leichter Überschuss von rund 2300 Euro ergeben. Geld kam auch bei einer spontanen Sammlung unter den Mitgliedern zusammen, weil das Ehepaar Carola und Harald Kripgans für ihre musikalische Umrahmung der Veranstaltung im Reisezentrum Behrens mittels einer historischen Drehorgel auf ein Honorar verzichteten. „Die 155,30 Euro stellen die beiden der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger zur Verfügung“, verkündete Gisela Poersch freudig.

Gisela Poersch verabschiedete nach 15 Jahren Beisitzertätigkeit Waltraut Hartwig aus dem Vorstand. Dank und Anerkennung sage sie für deren „ständige Kontakte zu den Belangen der Besucher des Seniorentreffs“. Dort will sich Hartwig aber als Helferinnen an jedem Freitag weiter einbringen. Freiwillig schieden nach sechs Jahren Schriftführer Thomas Gründemann und seine Frau Susanne als Beisitzerin aus. Die Schriftführung übernimmt Björn Kurr, seine Frau Birgit und Ellen Althen als Bindeglied zum Seniorentreff rücken in Beisitzerrollen.

Wie bei jeder Jahresversammlung sagte die Awo Eutin Dank für treue Mitglieder. „Anders könnten wir die Aufgaben finanziell nicht meistern“, hob die Vorsitzende hervor, die selbst für 30 Jahre Urkunde und Rose von ihrer Tochter Regina erhielt. Auf zehn Jahre schaut Renate Ziemens zurück, 15 Jahre sind Gisela Braams, Henni Jaros und Emmy Muth dabei. Weiter wurden geehrt: Waltraut Bebensee (25 Jahre), Thea Hamer (30), Waltraut Hartwig (35), Elfriede Bergmann (40), Gerd Braams und Egon Thormann (45).

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