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Ostholsteiner Anzeiger

04. Dezember 2016 | 17:18 Uhr

Genossenschaftsanteile als gute Sparanlage

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

In Zeiten, in denen Sparer zum Teil gar keine Zinsen mehr auf ihre Anlagen bekommen, war der Aufsichtsratsvorsitzende Dietrich Kermer besonders Stolz auf das, was bei der Mitgliederversammlung der Bau- und Siedlungsgenossenschaft beschlossen wurde: An die 1480 Mitglieder werden gut 108  000 Euro als Dividende ausgeschüttet. Das sind fünf Prozent auf das Geschäftsguthaben von rund 2,2 Millionen Euro, der Jahresüberschuss beträgt knapp 1,4 Millionen Euro.

Nicht minder Stolz ist der aus Eduard Pittrof und Jens Teichert bestehende Vorstand jedoch auch darauf, dass beim Bau der neuen Wohnblöcke in der Eutiner Fritz-Reuter-Straße die heimische Wirtschaft unterstützt werde. „Von 18 beteiligten Betrieben kommen zwölf aus Ostholstein, einer aus dem Kreis Plön und fünf aus Kiel, Lübeck und Rendsburg“, zählte Pittrof auf. Ende 2016 sollen die beiden Blöcke mit den Hausnummern 10 und 12 fertig sein. Die Baukosten (inklusive Grundstück) betragen 3,2 Millionen Euro. „Das sind 173  900 Euro pro Wohnung“, rechnete Pittrof vor. Es entstehen 18 barrierefreie Wohnungen mit 50 bis 63 Quadratmetern Grundfläche.

Im Frühjahr 2017 wird dann mit dem letzten Bauabschnitt begonnen, bei dem die Häuser mit den Hausnummern 9, 11 und 13 abgerissen werden. An ihrer Stelle entstehen zwei Wohnblöcke mit 21 Wohnungen mit 50 bis 73 Quadratmetern. Außerdem werden dort Mieter- und öffentliche Parkplätze gebaut.

Derzeit gehören der Bau- und Siedlungsgenossenschaft 1405 Wohnungen hauptsächlich in Eutin, Malente, Scharbeutz und Bad Schwartau mit insgesamt 78  100 Quadratmetern Wohnfläche. Das sind 16 weniger als noch im Vorjahr, was jedoch am Abriss der Häuser Fritz-Reuter-Straße 10 und 12 liegt. Die Mieten stiegen von 5,40 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2014 auf 5,56 Euro pro Quadratmeter. Damit, so erklärte der Aufsichtsratsvorsitzende Kermer, werde der gesetzlich mögliche Rahmen bei Mieterhöhungen nach Modernisierungen regelmäßig nicht voll ausgeschöpft.

Einstimmig auf ihren Posten im Aufsichtsrat wurden Brunhild Negel und Uwe Mielke bestätigt. Neu hinzu kam der Nücheler Metallbauer Tim Eichstedt. „Wir haben gute Erfahrungen damit gemacht, wenn unsere Aufsichtsratsmitglieder nicht nur Sachkunde, sondern auch Fachkunde haben“, sagte Kermer. Eichstedt wurde Nachfolger vom im Februar verstorbenen Kurt Wulf, der seit 1994 dem Aufsichtsrat angehört hatte.

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erstellt am 26.Jun.2016 | 14:15 Uhr

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