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Ostholsteiner Anzeiger

04. Dezember 2016 | 21:28 Uhr

Fünf Chefs brutzeln für die Besucher der Landesgartenschau

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Die gut 60 größtenteils betagteren Fans des Ministerpräsidenten Torsten Albig (SPD) mussten gestern Mittag ordentlich in der Sonne brutzeln, bis sie das heißbegehrte Menü, das er gemeinsam mit den LGS-Chefs Martin Klehs und Bernd Rubelt sowie Bürgermeister Carsten Behnk unter Anleitung des Küchenchefs Harry Heinsen zubereitete, probieren konnten.

„Mensch, dass sieht ja aus wie beim Profi“, wurde Albig gelobt – ob er nun die Petersilie gekonnt mit dem Messer häckselte oder das Obst aus dem Kesselgarten in einer hohen Geschwindigkeit klein schnitt. Albig konterte mit Humor: „Es gibt immer auch eine Zeit danach. Dafür braucht man immer Alternativen.“ Dass er nicht das erste Mal am Herd steht, war auch zu hören im Dialog mit Dehoga-Chef Heinsen: „Bloß nix in kaltgepresstem Öl anbraten, das ist nur gut für Salate“ oder „richtig gut garen kann man auch bei Niedrigtemperatur. Hab’ ich neulich gemacht, meinen Lammrücken schön bei 90 Grad ein paar Stunden im Ofen gelassen.“

Klehs, Rubelt und Behnk arbeiteten etwas im Schatten des LGS-Schirmherren aber nicht minder geschickt: Sie brauten sozusagen „ihr eigenes Kürbissüppchen“, das von den Gästen als „wirklich sehr lecker“ gelobt wurde.

Wahres Teamwork bewiesen Albig und Behnk bei der Zubereitung der Meerrettichsoße zum Gallowaytafelspitz. Albig raspelte den frischen Meerrettich, Behnk schnippelte die restlichen Zutaten und ließ den Fond aufkochen. Fazit der Kostprobe beider: „Wirklich sehr lecker.“ So fiel auch das Urteil der Köche zum „Blanc de Noir“, Melanie Engels erster Weißwein aus roten Trauben, aus.

Als „sehr lecker“ und „nicht zu süß“ befand Albig vor dem Kochen auch den von ihm geernteten „Gloster 69“, einer alten Apfelsorte, die an einem der Kesselbäume reift – „die Bäume gibt es nur in Versailles und Eutin“, schwärmte Albig. Auf seinem kleinen Rundgang über das Areal der Kleingärtner lobte er das Engagement der zahlreichen Ehrenamtler, das nicht abreißen dürfe: „Viele werden das hoffentlich zu ihrer Herzenssache machen, sodass wir alle lange gut davon haben, was jetzt entstanden ist.“

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erstellt am 15.Sep.2016 | 00:53 Uhr

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